über: junges familienleben, nachhaltiges und gemeinschaftliches leben, gehbehinderung, bedürfnisorientiertes aufwachsen

Das Kleinkind nachts abstillen – unser Erfahrungsbericht

Das Kleinkind nachts abstillen – unser Erfahrungsbericht

Wir haben die Tochter mit 17 Monaten nachts abgestillt. Und wie gerne würde ich jetzt schreiben: Es war nicht ganz einfach, aber seitdem schläft sie durch und stillt nur noch Abends zum Einschlafen und Morgens zum Aufstehen. Der Schlaf ist zurück in unser Leben gezogen, wir sind ausgeruht und fitter.

Tja, das Leben ist kein Wunschkonzert. Der Plan ging nicht auf. 

Ich schreibe in diesem Artikel bewusst immer von „uns“. Denn zum Abstillen ist besonders der Partner/die Partnerin gefragt. Denn als der Milch gebende Teil ist man als Tröster nicht besonders angesagt, wenn die Milch in der Verpackung bleibt. Daher ist ein erfolgreiches Abstillen von drei Seiten abhängig:

  1. Von der Mutter, die wirklich dafür bereit sein muss. Nach einigen schlimmen Nächten wieder aufgeben, ist auch für den Partner/die Partnerin frustrierend.
  2. Vom Partner, der dem Kind in den Nächten liebevoll und geduldig zur Seite stehen MUSS. Schließlich wird dem Kind nicht nur die Nahrungsgrundlage entzogen (was in diesem Alter in Ordnung ist, aber bei einem sechs Monate altem Kind noch nicht!), sondern auch sein ultimativer Wohlfühlort, seine Basis an Geborgenheit und sein am meisten vertrauter Ort auf dieser Welt. Der oder die Trösterin sollten sich das vor Augen führen, wenn nächtliche Wutanfälle und Unverständnis das Kind gefangen halten.
  3. Vom Kind. Denn das sollte für diesen Umbruch ein gewisses Alter (etwa um den ersten Geburtstag herum) erreicht haben, tagsüber genug Beikost essen und ein so vertrautes Band zu dem Tröster oder der Trösterin aufgebaut haben, dass es sich sicher fühlt und von ihm oder ihr auch trösten lassen kann.

Hauptgrund fürs nächtliche Abstillen: Cluster-Feeding ab morgens halb vier

Vor etwas mehr als vier Wochen haben wir angefangen, die Tochter nachts vom Stillen zu entwöhnen. Es war ein ziemlicher Interessenkonflikt, den wir beide da hatten: ich wollte gerne mehrere Stunden am Stück schlafen, sie wollte gerne durchgehend stillen (Das mehrmalige Trinken in sehr kurzen Abständen nennt man Cluster-Feeding). Oft ging das auch gut, denn ich habe während des Stillens einfach weitergeschlafen. Aber es war eben nicht der Tiefschlaf, den man braucht, um tagsüber sich richtig fit zu fühlen. Ich war beim Aufstehen manchmal so müde, dass ich dachte: was bringt es eigentlich ins Bett zu gehen, wenn ich mich am Morgen so beschissen müde fühle? Und trotzdem war ich bisher nicht bereit, etwas an der Situation zu ändern. Erst jetzt habe ich mich dazu durch gerungen, der Tochter ihre nächtliche Kuschelmilch zu entziehen. Und als der Entschluss stand, war es gar nicht so schwierig.

Der richtige Zeitpunkt, um nachts abzustillen

Es gibt sicher verschiedene Wege, wie man kleine Kinder nachts abstillen kann. Wir haben uns an das Buch „Schlaf gut, Baby!“ von Nora Imlau* gehalten, das uns ein wertvoller Ratgeber war. Sie beschreibt, dass ein geeigneter Zeitpunkt, um ein Kind nachts abzustillen nach dem ersten Geburtstag ist. Für mich war das zu diesem Zeitpunkt noch zu früh, sodass wir bis jetzt gewartet hatten. Jetzt isst die Tochter mittlerweile tagsüber sehr gut, und so langsam fängt sie auch an, etwas anderes als nur Muttermilch zu trinken. Das war immer meine Hauptsorge: das sie nicht genug Flüssigkeit bekommt. Sie deckt auch jetzt noch ihren Wasserbedarf hauptsächlich mit Muttermilch. Ich schätze sie trinkt vielleicht wenn es hochkommt 30 mL am Tag aus dem Glas/der Flasche/dem Strohhalm und 800-900 mL aus der Brust. Egal ob man ihr Wasser, Saft oder Milch anbietet, sie nippt einfach immer nur. Aber mittlerweile vertraue ich einfach darauf, dass sie uns nicht vor einem vollen Glas verdursten würde.

Wie wir unser Kleinkind nachts vom Stillen entwöhnt haben

Um sie daran zu gewöhnen, dass es nachts keine Brust mehr gibt, haben wir uns örtlich getrennt. Ich bin für ein paar Nächte (am Anfang dachten wir an 3-7, am Ende waren es 12) ins Gästezimmer gezogen. Zuerst haben wir überlegt, eine Stillpause von einer gewissen Stundenanzahl zu generieren. Nora Imlau schlägt in ihrem Buch vor, zwischen 12 und 4 Uhr nicht mehr zu stillen. Das war aber für mich nicht besonders erholsam. Erstens musste ich immer auf die Uhr schauen, um zu wissen wie spät es ist, wenn die Tochter aufwachte. Dadurch wurde ich trotzdem jedes Mal wach und durfte dann aber nicht zu ihr, um sie zu trösten, sondern musste ihr Weinen hilflos mit anhören. Und zweitens musste ich dadurch zweimal nachts umziehen: einmal nach dem Einschlafen um zwölf aus dem Familienbett raus und das zweite Mal um vier Uhr nachts wieder ins Familienbett rein. Total ätzend, sage ich euch. Außerdem auch für das Kind nicht so zu erschließen, warum jetzt „Busen ja“ und zehn Minuten vorher „Busen nein“.

Wir haben uns schließlich entschieden, sie zum Einschlafen ganz normal zu stillen und dann bis zum Aufstehen morgens eine Stillpause einzulegen. Als Vorbereitung haben wir ihr mehrmals erzählt, dass die Mama in der Nacht nicht da sein würde/dass die Brust eine Pause hat/dass es erst wieder Milch gibt, wenn die Sonne wieder aufgegangen ist. In zahlreichen Varianten haben wir ihr davon erzählt und das auch in verschiedensten Situation (beim Abendessen/beim Schlafanzug anziehen/beim Stillen tagsüber/und natürlich beim Einschlafstillen ausführlich). Am zweiten Abend beim Abendessen hat sie mich dabei aufmerksam angesehen und genickt. Dann hat sie auf meinen Busen gedeutet und „Nein“ gesagt. Sie hatte es also zumindest schon ein bisschen verstanden. Ob ihr das Nachts geholfen hat, weiß ich nicht.

 

Die ersten Nächte ohne nächtliches Stillen

Unsere Erfahrungen in der

  1. Nacht: da gab es sehr, sehr viele Tränen. Die Tochter lief mit dem Papa durch die Wohnung. Die beiden schauten in alle Zimmer (außer ins Gästezimmer), ob die Mama sich irgendwo versteckt. Als ich einfach nicht da war, war es für die Tochter leichter. Die beiden haben dann im Wohnzimmer eine Kerze zusammen angezündet und das Licht mit nach oben ins Schlafzimmer getragen. Mit viel Geduld, Singen und Kuscheln schlief sie schließlich wieder ein. Ich habe mich im Gästezimmer furchtbar schlecht gefühlt, wurde trotz Oropax natürlich wach und konnte nichts tun, habe aber trotzdem mitgelitten.
    Insgesamt wurde sie viermal wach in der Nacht, aber nur das erste Mal war so schlimm. Die anderen Male wurde wieder die Kerze angezündet, gesungen und gekuschelt.
  2. Nacht: nur das erste Mal aufwachen mit Tränen, danach war es okay. Insgesamt wurde sie wieder viermal wach. Ich bekomme zwei Mal davon mit. Mein Mann musste nicht noch einmal mit ihr durch die Wohnung laufen. Sie ist mit Nuckeln (am Finger) und Singen wieder einschlafen.
  3. Nacht: öfter aufgewacht, aber nicht mehr viel geweint. Ohne Nuckeln, mit ihrem Kuschelhasen wieder eingeschlafen. Der Kuschelhase gewinnt auch tagsüber an mehr Bedeutung. Bisher hatte sie kein Interesse an einem festen Kuscheltier, jetzt wird er auch tagsüber mit nach draußen genommen und öfter liebgehalten. Aufgewacht ist sie um viertel nach sechs. Ich wurde in dieser Nacht nur einmal wach und fühle mich wie ein neuer Mensch.
  4. -7. Nacht: Die Nächte werden immer angenehmer, sie wacht zwischen ein- und dreimal auf und beruhigt sich teilweise (fast) alleine. Ihr Papa legt ihr die Hand auf den Rücken und singt ihr ihr Schlaflied und sie schläft wieder ein. Sie hat mittlerweile verstanden, dass sie morgens gestillt wird, wenn sie aufsteht und steht dadurch einfach immer früher auf. Als wir bei fünf Uhr angekommen sind, ist das irgendwie auch kein guter Start in den Tag. Auch für sie nicht, die sonst immer bis 8 Uhr oder 8:30 Uhr geschlafen hat.

8.-11. Nacht: Morgendliches Stillen gibt es erst mit Sonnenaufgang ab 6 Uhr morgens. Wenn es draußen noch               dunkel ist, gibt es keine Brust, wenn die Sonne schon da ist, schon. Damit schläft sie wieder etwas länger.

In der 12. Nacht ziehe ich endlich wieder um. Es scheint uns, als wäre das nächtliche Abstillen erst jetzt wirklich angekommen und akzeptiert. Weiterhin schläft der Papa neben der Tochter und beruhigt sie nachts. Ich trete erst morgens mit dem Stillen ab 6 Uhr in Erscheinung und danach schläft sie nochmal ein. Trinken wollte sie übrigens in keiner Nacht etwas. Wir haben ihr Wasser angeboten, was sie ablehnte. In einer Nacht wurde sie jedoch wach und konnte nicht wieder einschlafen, sondern forderte „Ham!Ham!“. Da hatte sie wohl tagsüber zu wenig gegessen. Nach einer halben Banane und einem Stück Butterbrot schlief sie dann wieder zufrieden weiter.

 

Ohne Stillen beruhigen 

Einige Tage waren unsere Nächte ruhig. Einmal nachts meldete sie sich nun in der Regel und wurde von ihrem Papa schnell wieder beruhigt. Durch geschlafen hat sie in all dieser Zeit einmal. Die Mär „wenn man abstillt schlafen die Kinder automatisch durch“ können wir also nicht bestätigen.

Dann änderten wir wieder die Strategie, schließlich sollte auch ich sie nachts ohne Brust beruhigen können. Die ersten Nächte ging das auch ganz gut. Sie rief nach mir und wir hoben sie in unsere Mitte, sie kuschelt sich an mich und schlief weiter.

Noch sind wir nicht überm Berg … oder über der stillen Nacht 

Seit ein paar Nächten allerdings ist nachts wieder Halli Galli angesagt. Die Tochter wacht auf und möchte sofort an die Brust. Sie kuschelt sich an mich, erwartet, dass es Milch gibt und bekommt einen Eins A Wutanfall, da dem nicht so ist. Es ist schwer, sie dann zu beruhigen und wenn wir es geschafft haben und sie wieder ruhig atmend zwischen uns liegt, dauert es nicht lange, bis der nächste Wutanfall kommt. So sind wir oft eine Stunde oder mehr wach. Plus die Zeit, in der sie dann wirklich eingeschlafen ist und wir wieder brauchen, um selbst einzuschlafen. (Oder ich. Mein Mann scheint nur die Augen zumachen zu müssen, um weiter zu pennen.)

Es ist vor allem morgens schwierig, wenn sie gegen fünf Uhr aufwacht. Ich beruhige sie und sie döst wieder ein, um eine halbe Stunde später wieder wach zu sein. Ich vertröste sie, bis es sechs Uhr ist und dann plötzlich gibt es wieder Brust. Das fühlt sich für mich (wenn ich mich in sie hinein versetze) so mega unlogisch an – wieso gibt es jetzt Brust und eine halbe Stunde vorher nicht? Auch wenn ich natürlich erkläre (jetzt ist noch nicht Morgen, die Brust hat Pause, bis es hell ist, etc.), ich glaube sie versteht das nicht und ich würde es an ihrer Stelle auch total bescheuert finden. Aber ich weiß auch nicht, wie wir es sonst machen sollen. Wenn ich mich nicht an eine bestimmte Uhrzeit halte, wird sie an einem Tag um sechs aufwachen, am nächsten um fünf und dann immer früher. Irgendwo braucht man einen Anhaltspunkt. Fakt ist aber, dass ich oft ab fünf wach bin, und erst um sieben wieder schlafe. Für eine halbe Stunde, bevor wir dann richtig aufstehen. Und das nervt mich auch enorm. Da wäre es für mich angenehmer, sie einfach zu stillen, sie schläft weiter und auch ich kann weiter schlafen. Ich muss ehrlich sagen: wäre mein Mann nicht neben uns, würde ich da auch viel öfter einknicken. Wahrscheinlich spürt sie genau das und ist deshalb so aufgebracht.

Von einer ruhigen Nacht sind wir also weiterhin noch weit entfernt. Wieder einmal überdenken wir unsere Strategie und fragen uns, an welchen Stellschrauben wir drehen könnten, um die Nacht für uns alle angenehmer werden zu lassen.

Habt ihr irgendwelche Tipps oder Erfahrungen?

*Affiliate-Link



11 thoughts on “Das Kleinkind nachts abstillen – unser Erfahrungsbericht”

  • hallo veronika.
    ich stille meine vorher nach bedarf gestillte tochter seit 5 tagen nicht mehr. sie ist jetzt 22monate alt. die entscheidung viel mir nicht leicht, da ich sie eigentlich sich selbst abstillen lassen wollte, aber ich konnte schon länger nicht mehr mit freude stillen. ich finde, auch wenn wir nocht „still-tiefs“ haben, hat sich unsere beziehung insgesammt verbessert und ich bin froh über die entscheidung. meine kleine hat super mitgemacht, aber ich denke, sie hätte noch lieber weiter gestillt.
    wie haben wir das gemacht? mit einer „busen-lampe“ mit zeitschaltuhr, viel tragen, kuscheln, kratzen, nerven und reden. dies war unser persönlicher weg und unsere zwei mitbewohnerinnen-mamis sagen beide, für sie wärs nix.
    ende januar habe ich meine tochter sprachlich darauf vorbereitet, was kommt. sie ist super gut in kommunikation und weit im sprechen, ich denke, das hat geholfen. dann habe ich die erste nacht von 23-6 uhr nicht gestillt. dass sie nicht nur meine worte als anhaltspunkt hat, ob es busen gibt oder nicht, habe ich die busenlampe mit eingeführt. ein nachtlicht in einer zeitschaltsteckdose. dadurch reichte mir ein einziger blick und auch sie hat das system schon bald verstanden. die erste woche war horror. ich bin ja alleine mit ihr und auch sonst weiss ich nicht, ob ich nebst brust auch noch meine anwesenheit entzogen hätte…. jedenfalls ich habe sie oft getragen. sehr oft. 2x war sie ganze 3,5h wach in der nacht. uff. das weinen war nie so ihr ding, auch wenns das auch gab. für mich ist die herausforderung mehr, das starke kratzen auszuhalten (leichte neurodermitis) und versuchen in andere selbstberuhigungsmechanismen umzuleite. woche zwei und drei gingen immer besser, aber von durchschlafen keine spur. und nur tragen half. ausserdem war sie bald konditioniert um 6 wach und hat gefühlt durchgestillt bis 8/9… in woche 4 kam morgens von 9-13uhr eine stillfreie phase hinzu. das ging super gut. nacher 16-20 uhr. kein problem. dann gabs von 6-9uhr nix. das wurde nochmal super anstrengend. ab 6 wach, vorher schlief sie bis 9/10… die phasen waren unterschiedlich lang. aber mindestens eine woche. meist länger, da irgendwelche umstände unruhe mitbrachten und ich immer auf ruhige momente zum einführen einer phase geachtet habe. ausnahmen gabs nur 2, krakheit eine nacht und ausflug einen morgen.
    eigentlich hätte ich mir auch vorstellen können, beim einschlafstillen und nachmittags aufwachstillen zu bleiben. aber die durch die lampe sehr getackteten tage entsprechen eigentlich nicht unserem leben. und ohne lampe hatte ich schiss vor spielchen. „ich will schlafen – trinken – a doch nicht schlafen“. ich hatte von anfang an vor, ganz abzustillen, habe es mir aber nach jeder phase offen gelassen, ob ich weiter mache. und geholfen hat mir jeweils, wenn ich mich darauf eingestellt habe, dass es super anstrengend für mich wird und dann zum glück je länger je häufigervom gegenteil überrascht wurde. auch mittags wieder mitschlafen hilft 😉 und nun trinkt sie seit 5 tagen gar nicht mehr. verrückt.
    sie hat immer super mitgemacht, aber natürlich auch um den verlust getrauert. momentan nehme ich sie oft auf den rücken für einen einschlafspaziergang, aber immer öfter kuscheln wir uns auch einfach ins bett, schauen ein buch an, erzählen vom tag (die idee hab ich von dir) und sie rollt hin und her, weint auch mal, kratzt viel, bis der schlaf sie einhohlt. sie kann ihre bedürfnisse aber auch prima mitteilen. „kratz da“, „streicheln“, „nicht singen“, … die nächte sind unterschiedlich. aber eigentlich erst seit wir die morgen-abstillphase „geschafft“ haben, werden die nächte ruhiger. mittlerweile schläft sie manchmal auch durch ankuscheln oder auf den bauch liegen ein. aber 1-4 mal trage ich sie noch ein wenig (oft nur 5min) rum in den „normalen“ nächten. mehr in zb krakheitsnächten. auch gibt es „hungernächte“. da muss mal ein porridge her oder manchmal reicht auch der hafermilchschoppen. aber weniger müde bin ich leider noch nicht ?
    uff, langer kommentar. hoffe, kannst dir was davon für dich raushohlen.
    liebe grüsse ma_ela

    ps, ich habe auch ein paar links zu meiner meinungnach lesenswerten texten zum thema, falls interesse besteht…

  • So als Idee wegen der Uhrzeit am Morgen: Du könntest für dich ja definieren, dass sie trinken darf, bei dem ersten Mal Aufwachen, das NACH sechs Uhr ist. Wenn sie also um fünf oder halb sechs aufwacht, beruhigst du sie und sagst, „wenn du das nächste Mal aufwachst, darfst du wieder trinken“ Dann ist es nicht eine halbe Stunde Wut begleiten und dann „plötzlich“ doch stillen. Habe ich das verständlich ausgedrückt? Wenn nicht sorry, im Medikamentendschummmmmmm…..?

      • Mir fällt noch ne Frage ein: Warum hast du so schnell wieder das nächtliche Trösten übernommen?
        Vielleicht hat euch ja auch das Gewechsel an Schlafsituationen und Zuständigkeiten wieder zurück geworfen im Prozess? Bis sich so eine Gewohnheit verändert, von 17 Monate immer an der Brust einschlafen zu etwas anderem – ja was eigentlich? , braucht es bestimmt mehr als 5, 7 oder auch 12 Nächte. Wenn sich dann innerhalb dieser Zeit auch noch Dinge ändern – mal durch die Wohnung laufen, mal festes Essen, mal Mama komplett verschwunden (!), mal Mama da – dann ist das für so ein kleines Seelchen wahrscheinlich überhaupt nicht einzuordnen, was da gerade los ist und was ihr von ihr wollt.
        Ich bin bei geplanten Veränderungen aufgrund sich ändernder Bedürfnisse der Eltern für soviel Stabilität und klare Linie wie möglich. Das kann dem Kind vieles erleichtern.
        Liebst, Jitka
        PS bei mir geht’s bergauf, wie man liest 😉

        • Hallo Jitka,
          ja guter Punkt… das hatte ich irgendwie so nicht vor Augen, dass das eventuell ziemlich verwirrend war. :/ Oh man, wenn ich das jetzt so lese, würde ich es anders machen und dem ganzen viel mehr Zeit lassen…

  • Ich habe vergessen, wie genau wir das mit dem nachts Abstillen gemacht haben, aber unser Mädchen war deutlich kleiner. Habe mit 13 Monaten komplett abgestillt weil sie mir beim Stillen zu zappelig war. Jetzt ist sie fast 3 und ruft nachts meist einmal nach uns. Sie bevorzugt nämlich seit ihrem 2. Geburtstag ihr eigenes 1,40m Bett – obwohl wir uns extra ein breites Familienbett gebaut haben 😉 Zusammenfassung: obwohl schon lange abgestillt ist hier nix mit durchschlafen. Finde ich aber nicht schlimm.

    • das ist vielleicht so rüber gekommen, aber ich finde es auch nicht schlimm, wenn sie nicht durchschläft. Was ich belastend finde ist, wenn sie nicht mehr zurück in den Schlaf findet…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

I agree