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Wochenende in Bildern – 16.06./17.06.2018

Wochenende in Bildern – 16.06./17.06.2018

Ein entspannter Samstag und ein angespannter Sonntag waren unser Wochenende. Tatsächlich konnten wir uns am Sonntag mal zu einem etwas größeren Ausflug aufraffen, auf dem wir dann irgendwie viel gestritten haben und eigentlich besser zu Hause geblieben wären. Aber so haben wir wieder etwas gelernt (sowohl über den Reisanbau als auch über uns) und müssen da wohl nochmal hin. Weil es eigentlich wirklich schön im Ebro-Delta ist! 

Samstag

Der Versuch schön (oben links) zu frühstücken: Nach einer Minuten fällt die erste Tasse um (oben rechts), kurz darauf geht die Kuh baden (unten links). Dann beschließt das Kind, unterm Stuhl zu essen (unten rechts)…

Ein ganz normales Frühstück eben. Danach erstmal am Plantschbecken auf der Terrasse entspannen. Die (wahrscheinlich) beste Investition des Sommers.

Mein Mann hilft im Garten, ich bemale Schilder für den Gemeinschaftsgarten, die Tochter malt mit Fingerfarben. Nächste Woche kommen 30 Schüler aus Deutschland für ein Ferienlager in den Garten. Da gibt es einiges vorzubereiten.

Die Nachbarn bringen uns ein bisschen Ernte aus ihrem Garten vorbei. Das würde jetzt gut zu dem Kaiserschmarren passen, den wir am Vorabend gemacht hatten!

Den Rest des Tages vertüdeln wir. Die Tochter und ich machen Wellness im Badezimmer, der Papa bringt sie ins Bett und ich arbeite noch bis spät in die Nacht.

Sonntag

Wir fahren zu einem traditionellen Reispflanz-Fest in den Naturpark Delta de Ebro in der Nähe von Tarragona. Hier ist die Landschaft komplett anders:

Gleich springen die Männer ins Wasser und pflanzen den Reis mit den Händen ein:

Ein müdes Kind und wir Eltern streiten – Ausflugsidylle per excellence!

Könnte so schön sein, aber die Stimmung ist erstmal mies: Danach geht es an die Strände des Ebro-Deltas.

Am Strand geht es wieder besser. Wir bleiben aber nicht lange, denn es ist ziemlich heiß in der Sonne. Stattdessen gehen wir noch etwas essen.

Im Restaurant kommt der Esel aus und steht plötzlich mitten im Restaurantbetrieb. Ein riesiger Katalanischer Riesenesel namens Charlie. Das ganze Essen ist ziemlich skurril, der Restaurantbesitzer kommt aus Deutschland und es läuft Radio SAW. Also Sachsen-Anhalt Welle, wie da wo wir studiert haben. Zu Nenas 99 Luftballons hören wir den Besitzer beim Fluchen zu, wie ihm heute drei Kellner fehlen und die Party gestern bis halb sechs ging und jetzt der Esel ausgebüxt ist. Ein sehr unterhaltsames Essen.

Danach gehts nach Hause, die Tochter schläft am Heimweg ein und geht danach mit meinem Mann in den Garten, ich darf Fußball schauen.

Und ich weiß wieder, warum wir das zweite Schläfchen versuchen zu vermeiden: Erst um 23 Uhr schlafen wir zu dritt ein.

Mehr Wochenende in Bildern findet ihr bei geborgen-wachsen.de.



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