über: junges familienleben, nachhaltiges und gemeinschaftliches leben, gehbehinderung, bedürfnisorientiertes aufwachsen

Wochenende in Bildern – 28.04./29.04.2018

Wochenende in Bildern – 28.04./29.04.2018

Samstag

Wir nehmen morgens von Madrid den Zug Richtung Norden. Die letzten Tage waren wir hier zu Besuch, haben Verwandte besucht und die Stadt besichtigt.

Zugfahrten sind für uns ja nichts neues, und trotzdem jedes Mal wieder aufregend. Reichen die Spielsachen? Gibt es andere Kinder? Erreichen wir alle Anschlusszüge? Noch am Bahnhof fällt mir auf… ich habe meinen Stock in der Wohnung vergessen. Langsam kommt mir der Verdacht, dass es mir wohl einfach zu gut geht. Im letzten halben Jahr habe ich jetzt drei Stöcke verloren! Einen Stock habe ich im Hotel vergessen, der wurde dann geklaut, einen habe ich im Flugzeug auf dem Flug nach Spanien vergessen, der wurde (angeblich) nicht wiedergefunden und jetzt also wieder einer weg. Tja, jetzt hab ich keinen mehr. Solange ich mich auf den Kinderwagen aufstützen kann, ist es nicht schlimm. Aber den hier bekomme ich (irgendwann) wieder zurück. Er war ganz besonders, mein Mann hat ihn für mich geschnitzt.

Trotz Stock-Verlust ist es bis Valencia eine sehr entspannte Fahrt. Die längere Umsteigezeit nutze ich, um Postkarten zu schreiben.

Die Tochter knüpft neue Freundschaften. Ach, in dem Alter geht das so herrlich schnell!

Endlich wieder zuhause! Mein Mann muss gleich wieder los zu seinem Samstag-Fotokurs. Die Tochter und ich räumen auf und malen ausgiebig. Das ist gerade Lieblingsbeschäftigung Nummer zwei (nach Schuhe an- und ausziehen).

Sonntag

Vormittags steht Hausputz an. Da das mit einem „helfenden“ Kind meist mehr Arbeit bedeutet, teilen wir uns auf. Mein Mann will lieber putzen – ist okay. Die Tochter und ich spazieren durchs Dorf, spielen mit ein paar Kinder und besuchen dann eine spanische Freundin. Dort ist ein Baby zu Besuch da und das mit der Flasche ist wirklich sehr spannend für die Tochter.

Wie schön, dass wir Freunde im Dorf haben bei denen man einfach den Sonntag Vormittag verbringen kann! Dorfleben ist so toll, finde ich :).

Den Mittagsschlaf nutze ich, um meine Pflanzen in Ordnung zu bringen. Ich bin froh, alle haben die Tage Abwesenheit überlebt. Beim Aufräumen der Terrasse scheuche ich dabei einen kleinen Baby-Gecko auf. Der kleine Kerl ist noch ganz bleich.

Langsam wird er grün, mein Balkondschungel.

Nach dem Nachmittagsschlaf geht es an den Strand. Wir müssen abends unsere Car-Sharing Partner vom Bahnhof abholen – da liegt es doch nahe, das mit etwas Schönem zu verbinden. Das Wetter ist durchwachsen, aber ab und zu blinzelt die Sonne durch. Strandfeeling ist immer ein ganz besonderes Feeling.

Mit sandigen Füßen, ganz viel Dankbarkeit für unser Leben und einem Herz voller Liebe spielen wir am Strand.

Und dann ist abends, die Tochter schläft wieder sehr spät und der Mond schaut noch bei uns vorbei.

Eine gute Woche wünsche ich euch, den Montag haben wir ja schon geschafft und viele haben morgen wahrscheinlich frei – wir nicht, aber das macht nichts :).

Mehr Wochenenden in Bildern könnt ihr bei geborgen-wachsen sehen.



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