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Wochenende in Bildern – 31.03./01.04.2018

Wochenende in Bildern – 31.03./01.04.2018

Ein schönes Osterwochenende haben wir verbracht – wenn auch ohne Ostern zu feiern. Dafür aber (wie immer) mit viel Zeit an der frischen Luft, lieben Menschen um uns rum und auch einige Stunden mit arbeiten. 

Samstag

Das Wochenende beginnt für mich um kurz nach sechs. Während die Tochter nach ihren morgendlichen Stillen (immer gegen 5:30/6:00 Uhr) nochmal weiter schläft, schleiche mich aus dem Schlafzimmer. Das Schreiben für diesen Blog hat in meiner Alltags Struktur noch keinen so rechten Platz gefunden. Dabei habe ich so viele Texte im Kopf. Nur die Zeit, sie nieder zu schreiben, fehlt. Um eine davon aus meinen grauen Zellen zu bekommen, schreibe ich Samstag morgens um sechs Uhr auf, warum der Osterhase nicht zu uns kommt.

Pünktlich zum aufwachen von Mann und Kind ist der Beitrag online und unser normaler Tagesrhythmus beginnt. Die Tochter und ich gehen in den Garten.

Der Garten sieht hübsch aus, aber es ist total ätzend dort an diesem Morgen. Das Wetter ist sehr ungemütlich. Es stürmt orkanartig und das macht der Tochter und mir schlechte Laune. Wir rufen meinen Mann an, ob er uns wieder abholen kann. Den Kinderwagen mit Tochter bei den Böen den Berg zurück zu Wohnung schieben – dafür fühle ich mich nicht im Stande. Mein Mann hat glücklicherweise einen ähnlich schlechten Tag und er vertagt seine Projekte auf einen anderen Tag. Stattdessen wollen wir einen Ausflug machen.

Wir fahren ausnahmsweise mal nicht ans Meer, denn das würde bei dem Wind sicher auch keinen Spaß machen. Stattdessen gehen wir im Nachbardorf auf einen Kunstmarkt. Ein warmer Cappuccino und ein paar Spielkameraden für die Tochter steigern die Laune merklich. Ich führe einige Unterhaltungen auf Spanisch; was so semi gut klappt. An einem Stand gibt es geflochtene Körbe und ich möchte vom Verkäufer wissen, ob sie als Wäschekörbe geeignet sind. Ich frage ob eine „Levandura“ hinein passt, und verwechsle das Wort mit „Lavadura“. Er versteht mich trotzdem und bejaht beides – es passt eine Wäsche hinein und eine Hefe. Der Hefewäschekorb wird erworben und ich bin trotzdem ein bisschen stolz auf meinen Kauf. Denn sich einfach zu sprechen trauen, obwohl man weiß, dass es nicht ganz richtig ist, erfordert oft ganz schön Mut.

Mit guter Laune kommen wir wieder zurück nach Hause. Ich bin am Nachmittag als Reporterin im Einsatz und fühle mich ein bisschen wie Carla Kolummna.

Abendstimmung. Der Mond geht über dem Meer auf.

Sonntag

Auch wenn wir kein Ostern feiern, machen wir uns einen schönen Ostersonntag. Wir haben uns mit Freunden zum Brunchen auf unserer Terrasse verabredet. Wir genießen die Sonne, 20 Grad und sind ziemlich glücklich, dass wir alle vier hier im Dorf gelandet sind.

Danach wird ein bisschen gepflanzt und ein Regal für den Balkon aufgebaut. Mein grüner Dschungel wächst und gedeiht schon ganz ordentlich.

Ich schreibe nachmittags an der Reportage vom Vortag und stelle wieder einmal fest, dass mich das Schreiben sehr glücklich macht.

Dann ist auch schon wieder Feierabend. Die Tochter geht super spät ins Bett. Ich hätte eigentlich auch gleich mit liegen bleiben können. Aber das schaffe ich dann doch nicht. Schließlich nimmt man sich für den Abend noch Sachen vor, und wenn dann nichts davon umzusetzen ist, frustriert das. Also bemale abends um 22 Uhr noch meine Pflanztöpfe, damit die Wurzeln vor der Sonne geschützt werden.

Und dann steht auch schon die neue Woche vor der Tür, mit viel Besuch und ein paar Ausflügen. Endlich lernen wir die Umgebung ein bisschen kennen.

 

Ich wünsche euch eine gute Woche!

 

Mehr Wochenenden in Bildern findet ihr bei geborgen-wachsen.de.

 

 



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