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Der Winter in Spanien ist draußen mild und drinnen kalt

Der Winter in Spanien ist draußen mild und drinnen kalt

Die letzten Tage haben wir ziemlich gefroren hier. Es hatte einige Tage geregnet und die Temperaturen lagen um die 5-10 Grad. Das war okay, wenn man draußen war und sich bewegt hat, aber da es drinnen auch nicht viel wärmer war, war es richtig ungemütlich.

Ich weiß, dass es in Deutschland viel, viel kälter ist! Der Vorteil in Deutschland ist aber, dass die meisten Blogleser/innen eine Heizung oder einen Ofen haben und es sich richtig gemütlich warm machen können (ich hoffe es zumindest!).

Hier gibt es in den meisten Häusern ein oder zwei Öfen und dadurch ein oder zwei Zimmer, die geheizt werden. In unserer Wohnung gibt es leider keinen Ofen. Wir haben einen Lüftungsschlitz an der Decke zum Wohnzimmer, der als Klimaanlage sicher gut funktioniert: die kalte Luft wird rausgepustet und sinkt nach unten ab. Als Heizung funktioniert das Ganze überhaupt nicht. Die warme Luft bleibt oben und zieht zudem auch noch hoch ins Treppenhaus (Maisonette-Wohnung). Dort war es auch richtig schön warm. Also da auf den zwei Stufen, dort wo die Treppe um die Kurve geht, da war es warm. Ging man weiter nach unten ins Wohnzimmer war es einfach nur arschkalt. Und frustrierend, zu wissen man heizt für die Treppe. Außerdem haben wir noch keine Ahnung wie hoch unsere Nebenkostenrechnung durch die Elektroheizung wird und sind da ein bisschen vorsichtig… Also ließen wir die Heizung die meiste Zeit aus und zogen immer mehr Schichten an:

Unterwäsche, darüber lange Woll-Unterwäsche. Dann eine Hose, zwei bis drei paar Socken, Stulpen, Hausschuhe. Ein T-Shirt, ein Langarmshirt, ein normaler Pulli und darüber einen dicken Wollpulli. Dann noch Schal, und ja manchmal auch eine Mütze. 10-15 Grad sind einfach kalt, wenn man mal nur am Tisch sitzt und sich nicht großartig bewegt. Die Tochter war genauso dick eingepackt und ertrug das ganze aber besser als wir. Immer warme Hände und Füße. Die Kleine ist ein Gottseidank ein Warmblütler.

Wir tranken viel heißen Tee und waren froh um die Wärmflaschen, die ich eingepackt habe.

Der Regen war sehr wertvoll für die Natur, es hat den ganzen Winter bisher kaum geregnet hier. Die Pflanzen bräuchten noch viel mehr Wasser, aber jetzt hab es zumindest ein paar Tage sanften Regen, der die Erde getränkt hat. Für uns hieß es allerdings bis auf ein paar Regenpausen draußen: drinnen Programm!

Wir haben also die Regentage genutzt, um an unseren Projekten zu arbeiten, Marmelade zu kochen, in die Bücherei zu gehen und zuhause viele neue Spiele zu erfinden und waren mit der Tochter im Schwimmbad, um die fehlende Draußenzeit zu kompensieren.

Und dann: abends dieser Himmel. Und morgens so klar, dass wir den Mallorquesen winken konnten!

Denn nach jedem Regen kommt irgendwann wieder Sonnenschein! Auch bei uns: der Blick aus dem Fenster Abends versprach ja schon besseres Wetter und morgens war dann tatsächlich wieder die Sonne da! Der erste Tag fast ganz ohne Regen und es war schon etwas milder. Wir konnten endlich wieder Wäsche waschen (denn die wird ja draußen aufgehängt) und machten auch gleich einen Abstecher zum Meer.

Die Wellen machen richtig Lust zum reinspringen, aber dafür warten wir dann doch noch etwas wärmere Temperaturen ab! Vielleicht kommt ja jetzt schon bald der Frühling?

 



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