über: junges familienleben, nachhaltiges und gemeinschaftliches leben, gehbehinderung, bedürfnisorientiertes aufwachsen

Wochenende in Bildern – 24.02./25.02.2018

Wochenende in Bildern – 24.02./25.02.2018

Wer hier Freitag oder Samstag vorbeigeschaut hat, hat den technischen Fehler (eine falsche Weiterleitung) bemerkt, der sich auf der Seite eingeschlichen hatte. Jetzt ist aber wieder alles in Ordnung und ihr könnt euch unser erstes Wochenende in Spanien ansehen:

Samstag

Wir frühstücken mit lokalem Honig aus dem Dorf und selbstgebackenem Sauerteigbrot. Wir sind so froh um den Hermann, den unsere Freunde hiergelassen haben. Tausend Dank an dieser Stelle für die Alternative im Weißbrotland!

Während wir Großen vor uns aufräumen und putzen, entlädt sich hinter uns neues Chaos… Aufräumen mit Kindern ist ein Perpetuum mobile.

Wir gehen in den Garten. Die Tochter schläft im Wagen ein und ich freue mich über die wunderschöne Landschaft und die Mandelblüte.

Für zwei Wochen hat die Gemeinschaft die Lizenz zum Feuermachen. Und das wird genutzt, um den großen Haufen im Garten abzufackeln.

Wir grillen im Garten. Ganz offiziell, mit Lizenz.

Die Tochter liebt es, draußen zu sein. An diesem Tag steht es hoch im Kurs, sich einfach auf dem Boden zu wälzen.

Da es ziemlich frisch ist mit dem kalten Wind gehen wir nach dem Essen wieder in die Wohnung und verbringen den Rest des Tages drinnen.

 

Sonntag

Die Tochter möchte beim Frühstück machen helfen. Dabei ist sie noch gar nicht richtig angezogen. Aber das wichtigste ist dran: die Schuhe!

Es gibt Rührei und man sieht, dass der Esstisch immer noch mit Dingen besetzt ist, die noch keinen Platz gefunden haben. Und wir haben den Sauerteig ansetzen am Vorabend vergessen… Also doch wieder Weißbrot.

Wir machen einen Ausflug und fahren nach Peñíscola, eine schöne Stadt mit einer Festungsburg, die über der Altstadt thront und einer der beliebtesten Urlaubsorte der Spanier (ich sach nur 5 km Sandstrand…).

Mit geht es aber irgendwie nicht gut, ich fühle mich Kreislaufmäßig, in Kopf, Bauch und Brust diffus unwohl. Trotzdem genieße ich den Ausflug und wir nehmen einfach das langsame Tempo der Tochter an und laufen die Stufen langsam nach oben zur Burg.

Trostmilch für eine dicke Beule am Kopf nach einem Sturz: Zwischenpause mit stillem/nden Meerblick.

Das Wetter ist anstrengend. In der Sonne ist es sehr warm, im Schatten eisig kalt. Wasserspiele sind trotzdem drin.

Wir finden ein nett aussehendes Restaurant mit Spielplatz vor der Tür. Während ich froh bin, drinnen einfach nur zu sitzen, okkupiert die Tochter auf dem Spielplatz einen Puppenwagen.

Mein Mann knüpft mit der Puppenwagen-Familie unseren ersten spanischen Kontakt. Dann kommt die Paella und sie ist richtig, richtig lecker. Wir haben in Spanien noch nicht besonders oft gut auswärts gegessen, oft gibt es Pommes oder Hamburger oder trockene, überteuerte Sandwiches. Dieses Restaurant werden wir uns deshalb gerne merken!

Wieder zuhause lege ich mich ins Bett und versuche, mich zu erholen während die Tochter auf mir drauf sitzt und Bücher anschaut. Das vermisse ich manchmal aus der Vor-Kinder-Zeit: sich einfach ins Bett verziehen, wenn einem danach ist, Serien anschauen oder lesen und so den ganzen Tag vertrödeln.

Mein Mann backt währenddessen einen versunkenen Apfelkuchen. Wir wollen damit nach deutscher Tradition den Nachbarn eine Freude machen, treffen aber niemanden an als wir klingeln. Die ganze Story ist ein Fail of the day und wird nachgereicht…

Ich beende das Wochenende um 20 Uhr und gehe mit der Tochter ins Bett. Richtige Entscheidung, heute geht es mir wieder besser!

Mehr Wochenende in Bildern findet ihr wie immer hier.



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

I agree