über: junges familienleben, nachhaltiges und gemeinschaftliches leben, gehbehinderung, bedürfnisorientiertes aufwachsen

Wochenende in Bildern – 06.01./07.01.2017

Wochenende in Bildern – 06.01./07.01.2017

Das erste Wochenende des neuen Jahres verbringen wir im Rheinland. 

Samstag

Wir sind am Vortag bei den Eltern meines Mannes angekommen. Am Samstag wird gefrühstückt, dann sagen wir den Pferden guten Morgen. Gestern wurden die Pferde noch mit „Muuh“ begrüßt, heute ist es schon ein Wiehern. Kinder lernen echt schnell.

Die Tochter spielt.

Langsam trudeln alle Geschwister meines Mannes mit Anhang ein. Es kommt ziemlich Leben in die Bude. Die Cousinen besetzen das Wohnzimmer mit Spielzeug, die große baut die Brio Eisenbahn auf, die mittlere entdeckt die Holztiere und lässt uns jedes Tier lautstark kennenlernen und die kleine (die Tochter) steht staunend daneben und nimmt sich mal hier ein Stück Eisenbahnsschiene, mal dort ein Tierchen und bringt die Schätze auf meinem Schoß in Sicherheit. Die Spielecke sieht nach kurzer Zeit jedenfalls nicht mehr so aus ;):

Mein Mann kümmert sich um das Auto putzen. Ein Interessent kommt und wir sind ganz nervös. Wir werden uns dann tatsächlich einig und verkaufen das Auto. Ich bin traurig um mein Auto und gleichzeitig erleichtert, dass dieser große Punkt auf der To Do Liste jetzt abgehakt ist und wir uns nach einem größeren für Spanien umsehen können.

Abends gibt es im Großfamilien-Trubel Tacos.

Sonntag

Wir starten nach dem Frühstück in den Rhein-Sieg-Kreis. Dort wohnen zwei Frauen, die mit zur spanischen Lebensgemeinschaft (ist eine dezentrale Gemeinschaft mit deutschem und spanischem Ableger) gehören. Die wollen wir natürlich auch kennenlernen, bevor wir eventuell Teil der Gemeinschaft werden.

Die Tochter sitzt das erste Mal im Autositz ihrer Cousine und es gibt kein Geschrei. Es wird auch wirklich höchste Zeit, dass wir den MaxiCosi einmotten. Aber der war für die Reisen doch recht praktisch, weil er relativ klein und handlich ist und einfach als Kinderwagen Aufsatz benutzt werden konnte.

Bei den zwei Frauen gibt es einen jungen Hund, der total aufgeregt ist, dass da plötzlich so ein kleiner Mensch vorbeikommt. Die Tochter liebt Hunde ja glücklicherweise und sucht immer den Kontakt. Loulou ist ihr aber zwischenzeitlich zu wild und so ist es ein Wechselspiel zwischen Annäherung und Weglaufen. Aber nach einer halben Stunde hat sich die Aufregung gelegt und die beiden kommen gut miteinander zurecht.

Die Hühner werden besucht. Es ist sehr schlammig und die Tochter mag anscheinend keine schmutzigen Hände. Wenn sie ausrutscht, versucht sie die Hände so zu halten, dass sie nicht voller Schlamm werden. Das hat zur Folge, dass sie quasi in voller Länge im Matsch liegt. Ist für sie anscheinend angenehmer. Sobald die Hände schmutzig werden, wird geweint und um eine Säuberung gebeten. Das Kind ist also voller Matsch am Ende, aber die Hände sind sauber :D.

Nachmittags gehen wir spazieren. Hochwasser an der Sieg.

Es wird viel geredet und diskutiert. Über diesen Teil der Gemeinschaftssuche werde ich ausführlicher schreiben, wenn wir morgen wieder bei den Schwiegereltern sind.

Ich wünsche euch eine gute Woche! Mehr Bilder von anderen Wochenenden findet ihr wie immer hier.



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