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Wochenende in Bildern – 23.12./24.12.2017

Wochenende in Bildern – 23.12./24.12.2017

Wir verbringen Weihnachten bei meiner Familie in Bayern. 

Samstag

Unser Weihnachtswochenende beginnt entspannt mit Spielen im Wohnzimmer. Die Männer waren am Vortag auf Kneipentour und schlafen aus und so gibt es einen ruhigen Oma, Mutter, Tochter Vormittag.

Später entlädt sich ein bisschen der Weihnachtsstress und es gibt Streit – ganz normal für Weihnachten.

Die Tochter darf eines ihrer Geschenke schon mal testen: Fingerfarben.

Wir setzen sie dafür in die Badewanne. Am Anfang ist sie sehr vorsichtig und malt nur mit der Fingerspitze, aber am Ende lohnt sich die Badewannenidee! Das Geschenk kommt sehr gut an und wird sicher noch viel Freude bereiten! Das erste Kunstwerk:

Nachmittags besuchen wir bei einen Schulfreund von mir. Aber das beste Spielzeug gibt’s bei Oma:

Sonntag

Vormittags wird der Baum aufgestellt. Ich wollte dieses Jahr keinen Baum und hatte vorgeschlagen, eine Alternative zu basteln. Es gibt im Internet so tolle nachhaltige Ideen! Leider kam mein Vorschlag zu spät, der Baum war schon gekauft (und der Vorschlag wäre eh abgelehnt worden). Also hatten wir einen schönen Baum und damit der im Wohnzimmer Platz hatte, musste die Yucca Palme weichen und auf der Terrasse frieren. Während der Aktion fing der Rauchmelder an zu piepen und drei Experten versuchten den Baum gerade aufzustellen. Es war wie bei Loriot!

Während ich mit der Tochter und einer Freundin spazieren ging, wurde der Baum geschmückt. Kindgerecht ohne Kugeln, damit nichts passiert, aber erstaunlicherweise ist der Baumschmuck gar nicht so interessant.

Nachmittags wollten wir in die Kindermette. Ich hatte reichlich Puffer eingeplant, weil ich dachte die Tochter will selber laufen (und das grundsätzlich immer in die falsche Richtung). Stattdessen brauchten wir die Zeit für einen Wutanfall erster Sahne (die Nachbarn guckten schon). Die Wutanfälle sind neu und noch ein bisschen ungewohnt, aber man gewöhnt sich bekanntlich an alles ;). In der Kirche war es dann irgendwie auch nix gscheits; alle Kinder saßen brav am Schoß und schauten dem Krippenspiel zu, nur unseres heizte die Bänke entlang. Da ich jetzt nicht unbedingt bis zum Schluss bleiben musste, gingen wir stattdessen auf den Spielplatz. Die Kirche war immerhin noch im Blickfeld. Der Kleinkindbereich auf dem Spielplatz war abgesperrt. Wir konnten keinen Grund dafür erkennen und da nix und niemand unterwegs war, fanden wir Mittel und Wege (Loch im Zaun), um trotzdem dort zu spielen. Und dieses bisschen klein-kriminelle Spielen war richtig schön!

Wieder zuhause ging der Weihnachtsabend los. Wir hatten leider vergessen, Kerzen zu kaufen, deswegen hatten wir dieses Jahr nur vier Kerzen am Baum. Vor der Bescherung wurde noch gesungen.

Zum Essen gab es unkomplizierte und schnelle bayerische Küche und dann ging es für die Tochter auch schon ins Bett. Wir Erwachsenen gingen (in Babyphon-Reichweite) noch zum Nachbarschaftstreffen auf einen Umtrunk am Lagerfeuer. Das hat mittlerweile schon Tradition und hat den Weihnachtsabend sehr schön abgerundet.

Ich hoffe, ihr hattet auch ein schönes Fest und wünsche euch noch einen schönen zweiten Weihnachtsfeiertag! 

Wie andere Familien Weihnachten verbracht haben, könnt ihr hier sehen.

 



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