über: junges familienleben, nachhaltiges und gemeinschaftliches leben, gehbehinderung, bedürfnisorientiertes aufwachsen

Wochenende in Bildern – 02.12/03.12.2017

Wochenende in Bildern – 02.12/03.12.2017

Zwischen die Umzugskartons hat sich ein bisschen Abschiedsschmerz eingeschlichen und sorgt neben Wehmut auch für jede Menge Zweifel. Aber unser Wochenende ist trotzdem ganz schön.

Samstag

Nach dem Aufstehen, ins Bad gehen und Anziehen wird natürlich erstmal der Adventskalender geöffnet. Heute bin ich an der Reihe und bekomme einen wunderschönen selbstgemachten Advents“kranz“. Die Tochter bekommt ihr zweites Foto und blättert immer wieder in ihrem Album. Es kommt wirklich gut an!

Nachmittags gehen wir auf den Weihnachtsmarkt hier in der Stadt. Der ist immer am ersten Adventswochenende und es ist ungefähr das einzige Mal, dass man mal ein paar Leute sieht. Sonst denkt man immer hier wohnt keiner, aber da kommen sie dann doch alle raus. Sogar der Weihnachtsmann ist gekommen.

Unser Mitbewohner hat sich beim Pfarramt gemeldet, ob er mal in der Kirche Musik machen darf und so gibt es am Nachmittag noch ein kleines Konzert mit Gitarre und Gesang. Es ist sehr schön, aber auch sehr kalt in der Kirche. Die Tochter hält eigentlich ganz gut durch, läuft durch die Kirche und stolpert immer über die gleiche Stufe. Es ist ein bisschen wie bei Dinner for One, nur ohne Tigerkopf und ohne Schnaps.

Sonntag

Die erste Kerze wird angezündet und draußen ist alles weiß. Es schneit den ganzen Tag und der Schnee bleibt sogar liegen.

Heute wollen wir viel schaffen. Wir räumen unseren Kleiderschrank aus und sortieren aus. Alles was nicht gerne angezogen wird, zu eng, zu weit, zu klein, zu groß ist, was man nicht gerne trägt oder was man nur behält, weil es mal teuer war, kommt weg.

Am Ende sind es vier Umzugskartons an Klamotten, die wir weg tun, zwei, die wir einlagern und nur einen, den wir mitnehmen werden. Es fühlt sich echt gut an, den ganzen Ballast abzuwerfen. Letztendlich ziehe ich doch immer die drei Lieblings-Pullis an, da muss ich nicht zwanzig im Schrank haben.

Nachmittags wird die Tochter unruhig, den ganze Tag räumen ist ja auch langweilig. Also gehen wir raus. Das erste Mal bewusst im Schnee!

Die Gruppe, die dieses Wochenende zu Besuch ist, hat einen Schneemann gebaut.

Als die Hände kalt werden, gehen wir wieder rein und wärmen uns auf. Die Gemütlichkeit im Haus ist wirklich schön am Winter finde ich.

Danach räumen wir weiter und holen uns zum Abendessen Pizza. Und dann ist das Wochenende auch schon vorbei. Mehr Wochenenden in Bildern findet ihr hier.



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*