über: junges familienleben, nachhaltiges und gemeinschaftliches leben, gehbehinderung, bedürfnisorientiertes aufwachsen

Ein Adventskalender für die Einjährige

Ein Adventskalender für die Einjährige

Eigentlich wäre ein Adventskalender für die Tochter jetzt ja noch gar nicht notwendig. Aber da mein Mann und ich uns einen gebastelt haben (jeder 12 Säckchen für den anderen) und ich auch das Töchterchen mit einbeziehen möchte, habe ich mir auch für sie etwas überlegt. Die Idee kam von J., der lieben Mama mit der wir in Spanien waren: Ich habe der Tochter ein kleines Einsteckalbum besorgt und 24 Bilder entwickeln lassen. Darauf sind Mama und Papa, die Tanten, Onkeln, Großeltern und enge Freunde und sie wird jeden Tag, wenn wir unser Säckchen aufmachen, ein Foto darin finden. Das werden wir dann gemeinsam in das Album stecken und sie kann das wie ein persönliches Buch immer wieder ansehen. Bücher sind gerade eh sehr gefragt. Was für mich in den Säckchen ist, weiß ich ja noch nicht, aber mein Mann bekommt jeden Tag eine kleine Notiz, ein Achtsamkeits-Aufgabe oder Zeit geschenkt. Zum Beispiel:

  • ausschlafen
  • alleine einen großen Spaziergang machen
  • ein Bild malen
  • eine Fußmassage
  • Fotoalben ansehen
  • in Ruhe einen Tee trinken

Dinge eben, die im Alltag oftmals untergehen, weder viel Geld noch Zeit kosten, aber trotzdem sehr wertvoll sein können.

Als Säckchen haben wir Butterbrottüten genommen. Das ist nicht sehr nachhaltig, im Alltag verwenden wir die nie und für die nächsten Jahre brauchen wir unbedingt Stoffsäckchen, aber dafür war diese Jahr einfach keine Zeit. Und man kann ja hinterher immer noch Brottütenkunst aus den Tüten basteln. Der Stern begleitet uns jetzt auch schon das dritte Jahr.

Die Butterbrottüten sind aber ein bisschen zu klein eigentlich. Wenn das Foto drinnen steckt, kann man es nicht mehr oben zubinden. Also werde ich es wohl oben lochen, und hoffen, dass die daran befestigte Schnur es dann nicht ausreißt…

Der Kalender muss auch transportabel sein, da wir ja die letzten Tage vor Weihnachten schon bei meiner Mutter sein werden. Mein Mann hat trotzdem im Garten ein sehr schönes Stück Holunderholz gefunden, geputzt und aufgehängt. Ein bisschen Weihnachtsschmuck muss auch in einer vom Auszug geprägten Wohnung sein, finden wir.

Und wir wollten, dass die Tochter selbst ihr Säckchen abzupfen kann, aber natürlich nicht den ganzen Tag drankommt. Also haben wir den Kalender kurzerhand an unseren Hängenden Wäscheständer gehängt. Über tags ist er jetzt in gut gesicherten 3 Meter Höhe und morgens wird er hinunter gelassen und darf bestaunt und bezupft werden.

 

Heute morgen hat es schon ganz gut funktioniert. Das Album kommt auch gut an und das erste Foto ist schon drinnen.

Ich wünsche euch eine zauberhafte Adventszeit!



3 thoughts on “Ein Adventskalender für die Einjährige”

  • Ui, zauberhaft! Wie schön, dass „J“ dich inspirieren durfte *hihi*
    Die Ideen für den Achtsamkeitskalender muss wiederum ICH mir merken!!!
    Unser Kleiner war heute morgen ganz aufgeregt vom Elfenbesuch, die fünf kleinen Wesen müssen heute überall hin mit, wie es aussieht auch bis nach San Mateo 😉
    Ich wünsche euch herrlich-umzugs-chaotische Besinnlichkeit. J alias Jitka alias die andere Mama

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