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Von ESP/Valencia nach GER/Sachsen-Anhalt: Wieder zuhause

Von ESP/Valencia nach GER/Sachsen-Anhalt: Wieder zuhause

Wir haben die Reise auf zwei Tage aufgeteilt und sind so entspannt zuhause angekommen. Zwar war es anstrengend, aber das ist Reisen ja immer. Und mit einer wunderbar entspannten Tochter war es nicht anstrengender als ohne Kind. Bus- und Zugfahren ist auch stundenlang problemlos mit ihr, solange sie sich bewegen darf, ist alles gut. Beim Autofahren sieht die Sache ja wie ihr wisst, ganz anders aus…

Am Flughafen Barcelona

Die Kälte in Frankfurt war am Ankunftsabend nicht so schlimm wie befürchtet, wahrscheinlich hatte meine Freundin recht und wir hatten die spanische Wärme noch im Herzen gespeichert. Unser Airbnb in der Nähe vom Flughafen war okay, aber nicht wirklich gastfreundlich. Auch die Menschen auf der Straße erschienen nicht sehr freundlich, keiner grüßte und man konnte dadurch leicht feststellen, dass man wieder in Deutschland ist. Trotzdem sprachen wir zweimal jemanden mit der falschen Sprache an, aber das hat sich mittlerweile schon wieder eingerenkt.

Der Flughafen in Frankfurt

Nach einer langen Zugfahrt quer durch die Republik kamen wir am nächsten Tag Nachmittags in unserer Kleinstadt in Sachsen-Anhalt an und wurden von zwei Mitbewohnern sogar vom Bahnhof abgeholt. In der Villa hat sich einiges getan, seitdem wir weg waren. Auszüge und Einzügen gingen von statten, sodass jetzt elf Leute hier wohnen. Zwei davon gehen aber bald auf Reisen. Die Zimmer wurden teils einer neuen Nutzung zugeführt und einiges wurde verändert. Ich freue mich darüber, denn neuer Wind tut der Villa sehr gut!

In unserer Wohnung wurde nichts verändert, auch wenn sie während unserer Abwesenheit bewohnt war. Zwar hätte ich mir gewünscht, dass sie etwas sauber an uns übergeben worden wäre, aber ich kann ja nicht seine eigenen Standards auf jemanden anderen übertragen. Und auch ich trage keine weiße Weste und darf mich noch mit der lebendigen Kaffeemaschine auseinander setzen, deren Kaffeesatz ich vor sechs Wochen vergessen habe.

Die Leute vor der Tür sind so unfreundlich wie eh und je, die Glasscherben auf dem Weg zum Supermarkt sind nochmal rapide angestiegen und die Hundehalter räumen nicht hinter ihren Vierbeinern her.

Ach wie schön ist es, wieder zuhause zu sein ;)!



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