über: junges familienleben, nachhaltiges und gemeinschaftliches leben, gehbehinderung, bedürfnisorientiertes aufwachsen

Wochenende in Bildern – 04.11./05.11.2017

Wochenende in Bildern – 04.11./05.11.2017

Das erste Novemberwochenende bringt den Herbst nach Spanien. 

Samstag

Am Vorabend sind neue Gäste gekommen und sie bringen mit einem weiteren Kind mit drei Jahren eine neue, gute Dynamik in unsere Gruppe. Ich fühle mich allerdings müde und erschöpft und habe irgendwie keine Lust mich mit den Neuen groß auseinander zu setzen. Ich ziehe mich ein wenig zurück und mein Mann geht mit der Tochter im Tragetuch Kaktusfeigen pflücken.

Im Garten werden Steine bemalt. Spät Abends ist eine Tanzperformance von den Butoh Tänzern geplant, die letztes Wochenende schon getanzt haben. Getanzt wird im trockenen Flussbett, beleuchtet nur vom Mondlicht und Teelichtern neben den bunten Steinen.

Die Tochter ist leider noch zu klein, um mit zu malen.

Mittagsschlaf wird unterm Feigenbaum gemacht.

Mein Mann und ich arbeiten an einem neuen Fliesenmosaik.

Nachmittags wird weiter im Garten gespielt.

Die Steine trocknen.

Ich verzichte auf eine erneute Butoh-Praline und gehe früh ins Bett.

Sonntag

In der Nacht hat es gestürmt und wir haben alle schlecht geschlafen. Ein Großteil der Wäsche ist von der Terrasse weggeflogen, der Rest wird auch morgens von den Sturmböen hin- und hergeblasen.

Wir bereiten das Frühstück vor. Unter dem Tisch sitzt eine kleine Maus. Die beißt alles bis auf Hüfthöhe lagerndes Obst und Gemüse an, mit Vorliebe Tomaten.

Nach dem Frühstück suche ich ein wenig Ruhe und mache es mir in unserem Zimmer gemütlich.

Beim Frühstück wurde von den neuen Gästen eine Chakra-Tanz-Meditation angeboten. Ich stehe ja so Esoterik Zeug immer super skeptisch gegenüber und beim tanzen fühle ich mich immer unwohl. Ich wollte irgendwie gar nicht mitmachen, aber es irgendwie doch auch ausprobieren… und das habe ich dann auch. Ich konnte mich dann doch sehr gut darauf einlassen und es hat mich sehr berührt. Irgendwie ist in jedem von uns Spiritualtität verankert, auch wenn sie in unserer Gesellschaft oft keinen Raum bekommt.

Nach der Meditation fühle ich mich sehr viel wohler in meiner Haut und habe wieder mehr Energie.

Es zieht uns trotz starken Wind in den Garten. Wir kontrollieren, was der Sturm alles weggepustet hat. Die Tochter fährt Taxi.

Mein Mann findet einen Regenwurm im Übertrocknungsstadium. Nach dem Foto wird er ein bisschen benässt und wieder eingegraben. Schließlich sind Regenwürmer die besten Untermieter für den Garten.

Ich schäle Mandeln. Bis zur Mandelfrucht sind drei Bearbeitungschritte notwendig: pflücken, schälen und knacken.

Mit dem Wind wird es am späten Nachmittag richtig kalt im Garten. Wir brechen nach Hause auf und ich habe Lust, Curry zu kochen. Wir sind 11 Erwachsene und 3 Kinder, aber ich habe so viele helfende Hände beim schnippeln, dass es fast entspannter ist, als für drei zu kochen.

Dann ist das Wochenende auch schon vorbei. Mehr Bilder von anderen Wochenenden könnt ihr wie immer hier sehen.



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