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Wochenende in Bildern – 07.10./08.10.2017

Wochenende in Bildern – 07.10./08.10.2017

Ein Wochenende zuhause, mit einer kränkelnden Tochter und Schlafarmen Nächten…

Samstag

Nach dem Frühstück gehen wir müde eine Runde spazieren. Die frische Herbstluft tut gut. Die Tochter zahnt, macht einen Entwicklungsschub und kränkelt. Das führt zu sehr unruhigen Nächten, in denen sie fast ausschließlich an meiner Brust schläft. Dementsprechend müde sind wir beide. Aber die frische Luft macht mich munter und wir finden diese wunderschöne Naturkunst am Straßenrand.

Die Tochter schläft im Wagen ein, auch das ist gerade selten und wir haben ein paar Minuten Ruhe zuhause. Am Vorabend haben wir besprochen, in solchen kurzen Pausen weniger am Handy zu hängen und mehr bewusste Dinge zu tun. Ich blättere durch die Zeitungen meines Mitbewohners und lese in der Oya die Gemeinschaftsanzeigen. Die Oya ist übrigens eine ziemlich tolle Zeitschrift!

Mittagessenszeit.

Nach dem Mittagessen packen wir die Tochter ins Auto und fahren zu meiner Oma. Sie macht Mittagsschlaf im Auto und bis wir die Kaffeemaschine zum Laufen kriegen ist sie auch wieder wach. Es gibt leckeren Apfelkuchen von den Äpfeln aus dem Garten.

Wir haben uns vor ein paar Wochen eine gebrauchte Kamera gekauft und wollen sie heute das erste Mal in Betrieb nehmen. Bisher hatten wir nie die Muse dazu. Ich mache zwei Bilder (!) dann kommt diese Fehlermeldung und das Ding ist kaputt. Nach einer Recherche wohl ein Serienfehler von Sony.

Sonntag

Wir frühstücken zusammen mit der netten Gästegruppe, die gerade bei uns zu Besuch ist.

Ich lege mich mit der Tochter vormittags hin. Seitdem sie krank ist stillen wir wieder tagsüber. Ich nutze die Zeit und schreibe einen Blogartikel, den ich am Mittwoch online stellen werde. Danach packen wir, da wir Anfang nächster Woche nach Spanien fliegen zu einer Gemeinschaft. Das Mittagessen muss dann schnell gehen, weil ich mega hungrig bin und dann immer hangry (Hungry+angry) werde. Mein Mann kocht eine schnelle und super leckere Ramensuppe.

Die Tochter will auch mit Stäbchen essen.

Die Sonne kommt raus und wir machen einen Spaziergang. Die Tochter schreit im Wagen und im Tragetuch und wird richtig bockig. Nachdem sie sich beruhigt hat, schläft sie ein. Dass Einschlafen so schwer sein muss…

Nachmittags kommt meine beste Freundin aus Schulzeiten zu Besuch. Sie wird eine Nacht bleiben und gratuliert mir sehr lieb zu meiner Bachelorarbeit.

Wir gehen nochmal raus und finden Schopftintlinge an der Straßenkreuzung.

Der Himmel sieht toll aus.

Die Tochter läuft seit einer Woche an den Händen und macht in der Abenddämmerung die ersten Schritte durch den Garten.

Den Abend stelle ich mir entspannt mit meiner Freundin auf dem Sofa vor, stattdessen weint die Tochter durchgehend zwei Stunden bis kurz vor Mitternacht. Sie fasst sich immer wieder in den Mund und scheint Schmerzen zu haben. Wir helfen ihr so gut es geht und sie will erstmal spielen. Mein Mann stellt währenddessen fest, dass irgendwas mit der Buchung von Zug zum Flughafen schief ging und es keine Buchung gibt. Um halb eins ist der Spuk dann vorbei, die Tochter geht wieder ins Bett und schläft ganz ruhig und ein neuer Zug ist gebucht. Natürlich viel teurer als geplant. :/ aber kann passieren…

Mehr Wochenenden in Bildern findet ihr hier, ich wünsche euch eine schöne Woche und melde mich bald aus der Sonne!

 

 

 



3 thoughts on “Wochenende in Bildern – 07.10./08.10.2017”

  • ich misch mich da mal kurz ein zum thema laufen 😁 könnt ja immernoch auf meinen komentar sch….en unds so machen wie ihr wollt. gibt sicher auch eltern mit ganz gegenteiliger erfahrung und sowieso sind ja auch alle kinder anderst…
    ich habe gute erfahrungen gemacht, würde es sicher wieder so machen und empfehle es weiter, meine kleine /kinder nicht an den händen laufen zu lassen (erst als sie alleine schon sicher war).
    + keine rückenschmerzen für mich
    + was sie kann, kann sie alleine = verlangt nicht ständig nach hilfe (bei freunden wurde das krabbeln verweigert und nur noch an händen vortbewegt)
    + sieht besser aus (ich finde es sieht nicht wirklich gut (gesund?) aus, wenn die kleinen so in den armen hängen)
    + balance wird von anfang an „richtig“ gelernt. internet sagt, an händen laufen sei nichts schlechtes, aber kann (muss nicht!) zu anderem gang führen, der dann erst wieder verlernt werden muss, ums alleine hinzukriegen. empfehlung lautet mindestens auf vom kind angewinkelte arme zu achten.
    + kind bestimmt radius um mich rum, ich bestimme den ausgangspunkt. soll heissen, sie weiss, ich geh ihr nicht nach, sie muss selber wissen wie weit weg von mir ihr noch wohl ist. dieses „nachrennen“ kann sonst zum (mühsamen) spiel werden.
    ich hab ihr, wenn ich irgendwo sass, einfach manchmal einen finger zur hilfestellung angeboten. aber sie musste das gewicht/balance selber halten. mit 13 monaten hat sie innerhalb von 2 wochen laufen gelernt und anschliessend kaum noch gekrabbelt… übrigens mache ich das (fast konsequent) bei allem so. sie kann was sie kann und ich gebe nur selten hilfestellung. gerade beim erklettern von allem möglichen entspannt das uns beide. sie hat ein prima körpergefühl und ich vertraue ihr voll (ausser wenn sie müde ist 😉) selber zu wissen, was sie kann/sich zutraut und was nicht…

      • Hallo Maela,

        ich hab da gar nicht drüber nachgedacht, ob das jetzt gut ist oder schlecht… Nach deinem Kommentar habe ich ihr auch nur einen Finger angeboten und sie konnte es auch so. Man muss den Kindern wahrscheinlich manchmal mehr zutrauen, als man denkt ;). LG

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