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Wochenende in Bildern – 08.07./09.07.2017

Wochenende in Bildern – 08.07./09.07.2017

Samstag

Der Tag fängt mit einem verschütteten Handy bodschad an.

Zum Frühstück gibt es eine Müsli-Parade.

Danach fahre ich zu meiner Oma, um konzentriert an meiner Bachelorarbeit zu schreiben. Mein Hirn ist in letzter Zeit wie ein löchriger Käse und ich habe mein Laptop-Ladekabel im Flur liegen gelassen, wo ich es extra rausgelegt hatte, damit ich es NICHT vergesse. Auch ziemlich bodschad. Ich nutze den Rest Akku des Laptops und kann dann am Computer meiner Oma weiterarbeiten. Fühlt sich ziemlich Retro an, mit so einem Gerät habe ich in der Grundschule die ersten PC-Erfahrungen gemacht, damals in der 3.Klasse bei Frau Zenisek. Nostalgisches Gefühl – das Foto will nicht laden, aber stellt euch hier einfach einen Röhrenbildschirm vor:

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Der Nachbar meiner Oma hat uns das Kinderbett seiner Enkel vermacht und wir wollen es gleich aufbauen, als ich nach Hause komme. Es passt perfekt und nachdem wir schon länger unser Bett vergrößern wollten, können wir nun „anbauen“. Jetzt können wir zu dritt auf drei Meter Liegefläche schlafen. Die Umgebung wird noch rausfall- und krabbelsicher gemacht, mit einem Lemming als Marterpfahl-Opfer. Das wird natürlich als erstes von der Tochter gerettet – was den Eltern immer alles für Quatsch einfällt.

Abends gibt es die leckere Misosuppe meines Mannes.

Wenn alle Stricke reißen, machen wir ein Restaurant auf, in dem es nur Misosuppe und Dampfnudeln gibt. Die gab es nämlich diese Woche auch vom Herzmann, nach original bayerischem Kochbuch und die waren auch super lecker. Die Hymne für das Lokal steht auch schon fest:

Dampfnudel-nudel hamma gestern g’habt,

Dampfnudel-nudel hamma heit,

Dampfnudel-nudel hamma allawei

in E-wig-keit!

 

Sonntag

Wir haben uns alle ein bisschen verloren gefühlt in dem riesen Bett. Und natürlich lag die Tochter seit den frühen Morgenstunden trotzdem nur noch bei mir. So ab fünf, halb sechs bekomme ich immer nicht mehr besonders viel Schlaf. Deshalb darf ich ein bisschen länger schlafen und stehe erst später auf. Es gibt leckeres Frühstück.

Danach setze ich mich an den Schreibtisch. Zwischendurch werde ich gut versorgt von meinem Liebsten.

Nachmittags machen wir mit Mitbewohner und Freund noch einen kleinen Ausflug, eigentlich nur für ganz kurz und ein Stück Kuchen. Dann ist der Kuchen alle (die arme Bedienung, wir sind alle so entsetzt darüber, dass sie eine total verwirrende Bestellung bekommt, weil unser gesamter Bestell-Plan durcheinander ist und wir uns tausendmal umentscheiden). Trotzdem ist es irgendwie so schön, dass wir die Zeit vergessen und erst um halb acht wieder losmachen.

 

Es gibt sogar Muscheln an der Saale – fast wie am Meer!

Und dann ist auch schon Abend, die Tochter wird gebadet, ich schreibe das Wochenende in Bildern (mehr gibt es hier) und werde jetzt noch ein wenig arbeiten.

Eine schöne Woche euch!

 

 



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