über: junges familienleben, nachhaltiges und gemeinschaftliches leben, gehbehinderung, bedürfnisorientiertes aufwachsen

Wochenende in Bildern – 17.06./18.06.2017

Wochenende in Bildern – 17.06./18.06.2017

Ein sehr durchwachsenes Wochenende. Aber mit schönen Momenten. 

Samstag

Es ist Samstagmorgen um halb sechs, als ich kapituliere. Ich stille die Tochter und dann nehme ich eine Schmerztablette. Es fühlt sich an wie versagen, aber nach drei Wochen Dauerschmerz halte ich es einfach nicht mehr aus. Die Hebammen meinte, dass Ibuprofen auch in der Stillzeit okay ist, ich möchte das aber eigentlich vermeiden und so wird bis mittags nicht mehr gestillt.

Frühstück. Papa sucht den Toaster. Darüber schreibe ich heute noch mehr. Never-ending story.

Für mich geht es dann an den Schreibtisch. Zweiter Arbeitstag, es geht schleppend voran.

Zwischendurch bekomme ich Besuch.

Nach dem Mittagessen verkraftet die Tochter die Trennung nicht mehr so gut. Solange sie mich nicht sieht, ist alles okay, aber dass ich wieder gehe, wenn ich schon mal zurück gekommen bin, das kann sie nicht verstehen. Also mache ich eine längere Mittagspause im Garten. Es gibt das erste Saftschorlen-Eis.

Mein Mann pflückt Kirschen.

Wir entspannen ein bisschen.

Ich arbeite noch ein bisschen weiter. Zum Abendessen gibt es die Ente des Nachbarn, die wir dem Hund des anderen Nachbarn zu verdanken haben. Ich hatte hier darüber berichtet. Das führt zu einer (für unser konfliktscheues Haus) hitzigen Diskussion, ob man auf Kinder Einfluss nehmen sollte, wie sie Fleisch finden sollen. Ist das jetzt zu um-die-Ecke-gedacht ausgedrückt? Anders gesagt: Unsere Tochter darf Fleisch probieren und sie darf es auch mögen, wenn sie das möchte. Zu dem Thema gibt es auch radikalere Ansichten im Haus.

Danach wird auf Zecken abgesucht. Dabei knipst die Tochter immer das Licht aus- und ein. Hat ihr der Papa beigebracht.

Sonntag

Mein Mann hat ein schönes Frühstück vorbereitet. Mir geht es gar nicht gut, ich habe ein richtiges Tief.

Nach dem Frühstück fahren wir spontan zum schwimmen. Das hilft zwar nicht, aber danach mit der Tochter und dem Mann im Whirlpool sitzen, entspannt und tut gut. Danach arbeite ich ein bisschen und dann gibt es Mittagessen.

Jemand hat hier immer die Füße auf dem Tisch.

Zurück an den Schreibtisch. Kleiner Motivationsteller zwischendurch.

Abends mache ich Feierabend und wir sind noch eine Stunde im Garten, bevor die Tochter ins Bett geht.

Die Kirschen müssen noch verarbeitet werden.

Während die Tochter zu Abend isst, machen wir einmal Marmelade mit Zitronenmelisse und einmal mit Amaretto.

Mehr Wochenende in Bildern gibt es wie immer bei geborgen-wachsen.de.



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