über: junges familienleben, nachhaltiges und gemeinschaftliches leben, gehbehinderung, bedürfnisorientiertes aufwachsen

Wochenende in Bildern – 20.05./21.05.2017

Wochenende in Bildern – 20.05./21.05.2017

Hui schon wieder Montag Abend und das Wochenende gefühlt schon in weiter Ferne. Entschuldigt, dass ich so schreibfaul war letzte Woche, ich habe gerade nur mein Handy zum Schreiben und da nervt es mich eher, als dass mich das Schreiben entspannt. 

Samstag

Ich war gestern so planlos einkaufen/gleichzeitig telefonieren, dass unser Kühlschrank ganz viel Milch vorweisen kann und es massig Obst gibt, aber sonst nicht viel. Also gibt es zum Frühstück Obst und Milch und Müsli dazu.

Der Vormittag beginnt unschön mit dem begutachten der Unwetterschäden im Garten. Beim vormittags Schläfchen der Tochter schreibe ich einen kurzen Blogeintrag darüber.

Mittags packe ich die Tochter und mich in den Zug, um den Tag mit ihr in der Stadt zu verbringen. Während der Zugfahrt schaut sie ganz aufgeregt aus dem Fenster.

Wir treffen uns mit einer Mama plus Spielkameradin im Eltern-Kind-Kaffee. Wir hatten uns  vor zwei Wochen im Zug kennengelernt und  hatten uns jetzt erstmals verabredet. Die Mädchen spielen sehr schön zusammen und wir Mamas sind auf der gleichen Wellenlänge, es ist ein sehr schönes Treffen und sicher das erste von vielen. Danach geht es noch auf einen Flohmarkt. Diese Flohmärkte machen mich noch arm! Irgendwas findet man immer :/.

Auf dem Rückweg vom Flohmarkt trudelt noch eine spontane Grilleinladung von einer Freundin auf meinem Handy ein und ich beschließe, dort noch vorbeizuschauen. Weitere Freunde von uns sind auch da und so ist es ein richtig schöner Grillabend. Er dauert nur kurz, um halb acht sind die Kinder alle Bettreif, aber der Tag war auch lang genug. Mein Mann kommt, um uns mit dem Auto abzuholen und lernt auch endlich alle kurz kennen.

Dann wäre es eigentlich schön gewesen, früh ins Bett zu gehen. Die Tochter ist völlig geschafft vom ganzen Spielen und schläft ausnahmsweise wie ein Stein. Nur ich kann nicht schlafen wegen der Gruppe, die zu Besuch ist und ihrer Lagerfeuer Musik im Garten. Oropax helfen nicht, rausgehen und um leisere Musik zu bitten hilft nichts – ich habe mich zu sehr auf die Geräusche eingeschossen und denke mir beim Lachen nur total müde, dass ich fröhliche Menschen hasse. Irgendwann schlafe ich dann doch ein, habe aber meine Schlaflosigkeit an meinen Mann weitergegeben, der noch bis vier Uhr wach liegt.

Sonntag

Ich stehe mit der Tochter auf und der Kühlschrank zeigt immer noch nur Milch und Obst an. Gestern habe ich vergessen einzukaufen. Das müssen wir irgendwie üben. Es finden sich noch zwei Wraps und Joghurt, also gibt es fruchtige Tapas, was echt super lecker war! Kann ich nur empfehlen!

Vormittags gehen mein Mitbewohner und ich mit der Tochter containern, aber ich glaube ich bin aus der Container-Saison raus, es ist schon zu warm dafür. (Sonne auf Tonne = nix gut für Essen). Auf dem Rückweg sehen wir einen mega Sportwagen (Chevrolet Camaro in gelb) mit einer etwas dubiosen Beifahrerin. Wenigstens ist sie angeschnallt. Und hoffentlich schmilzt sie bei den Temperaturen nicht am Sitz fest!

Wieder daheim richte ich im Garten ein Mittagsbuffet her.

Alle sind zu beschäftigt, um zu Tisch zu kommen und das nervt mich ungemein, weil es so häufig vorkommt, dass ich koche und dann kommt keiner. Wenigstens auf Eine ist Verlass.

Mit der fehlende Wertschätzung für das Essen (so fühlt es sich zumindest für mich an) schlägt meine Laune um. Ich bin schlecht drauf. Und als sich mein Mann dann mit seinen Pilzpaketen beschäftigt und stattdessen nichts mit der Tochter und mir macht, bin ich sauer (er musste das aber tun, sonst wäre das Myzel kaputt gegangen). Es ist Sonntag und gefühlt alle Familien machen an diesem Tag etwas zusammen, außer wir. Ich muss mir wieder alleine was überlegen. Den ganzen Nachmittag grummle ich also vor mich hin.

Abends fahren mein Mitbewohner und ich an den Dorfsee und kühlen uns kurz ab. Das Wasser ist herrlich frisch. Ein versöhnlicher Ausgang eines verkorksten Tages.

Abends koche ich Rosenkohl, damit das Kind auch mal nicht so leckere Geschmacksrichtungen kennenlernen kann (Rosenkohl ist ja nicht so mein Fall). Die Tochter überrascht mich und schnappt sich ein Röschen nach dem anderen und hat nach kurzer Zeit 15 Stück verdrückt. Ihr Lieblingsobst Orange wird verschmäht. Tja, Geschmäcker sind eben verschieden.

Ich wünsch euch eine kurze Arbeitnehmer-freundliche Woche und verspreche euch ein oder zwei Blogartikel :).

Mehr Wochenenden in Bildern findet ihr wie immer bei geborgen-wachsen.

 

 



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