über: junges familienleben, nachhaltiges und gemeinschaftliches leben, gehbehinderung, bedürfnisorientiertes aufwachsen

Donnerstag-News am 27.04.2017

Donnerstag-News am 27.04.2017

Alle zwei Wochen halte ich euch hier ein bisschen auf dem Laufenden, was unser Gemeinschaftsleben betrifft, was wir so machen und welche Projekte uns so eingefallen sind. 

Im Garten

Der Frost letzte Woche hat mir nicht nur kalte Füße beschert, sondern auch die Pflänzchen mussten leiden. Was mein Mann in stundenlanger Pikierarbeit noch kurz vor unserer Abreise vor Ostern eingepflanzt hat, hat leider nicht überlebt. Das ist echt ärgerlich. Wir hätten noch warten sollen, aber er meinte, dann werden die Pflänzchen so spirrelig. Naja, nicht alles ist hin, aber die Ringelblumen haben es nicht überlebt.

Vor dem Wildbienenhotel ist noch nicht viel los. Nächste Woche soll es wieder wärmer werden, vielleicht sieht man dann wieder mehr Bienen fliegen.

Der deutsche Bertram, der der Kamille sehr ähnlich sieht, wächst von den neu gesäten Kräutern am schnellsten.

Die Kräuter und der Feldsalat wachsen schon richtig fleißig und werden genauso fleißig für die Küche abgeerntet. Morgens ein Butterbrot mit frischem Thymian, Oregano und Feldsalat schmeckt suuper lecker und ist gerade unser Lieblingsfrühstück.

Und wir haben jetzt einen Schwimmteich! Mein Mitbewohner hat ein paar Iris‘ von seiner Mutter mitbekommen und aus einem kleinen Wasserbottich einen Teich gebaut. Noch ein Biotop mehr, der Garten wird immer abwechslungsreicher!

In der Gemeinschaft

Da wir jetzt eine Woche nicht da waren, habe wir nicht so viel gemeinschaftliches erlebt. Gestern Abend haben wir eine Hausversammlung einberufen und mit unseren Mitbewohner über unsere Zukunftspläne gesprochen. Das war ganz wichtig, dass die auch auf dem neuesten Stand sind. Auch bei den anderen tut sich gerade viel, es gibt Pläne für einen Sommerjob in den Alpen, Umzugspläne und neue Job-Projekte. Dieses Jahr scheint für uns alle ein Umbruch zu sein und ich bin gespannt, was sich die nächste Wochen so herauskristallisiert.

Gestern hatten wir Besuch von jemanden, der sich mit Fahrrädern auskennt. Der hat freundlicherweise all unsere Räder gecheckt, war mit meiner Mitbewohnerin beim Fahrradladen und die beiden haben den ganzen Nachmittag an den Rädern rumgeschraubt.

Meine Projekte

Die Arbeitsaufteilung funktioniert an manchen Tagen sehr gut, sodass wir beide zum Bachelorarbeit schreiben kommen, an anderen Tagen funktioniert es nicht. Ist dann auch kein Weltuntergang, in drei Wochen ist eh schon wieder eine neue Situation. Also denk ich mir, ist es irgendwie auch egal, ob ich bis dahin 20 Seiten habe oder nur 15. Wichtig ist jetzt, dass das Wetter drei Tage warm bleibt, damit mein Mann dann noch zwei Tage seine Ameisen erfassen kann, sonst muss er nämlich nochmal Verlängerung beantragen. Und das wäre doof. Die Ameisen krabbeln erst so ab 15°C, also hoffen wir auf Sonne! Ich war heute bei meinem Professor und nach zweifacher externer Hilfe und einem Telefonat mit der Software-Zentrale läuft endlich das Programm, das ich brauche. Hatte anscheinend noch kein Student vor mir verwendet und der Prof war erstmal selbst überfordert.

Aufgrund des falschen Zeitmanagements heute morgen an der Hochschule wären die Tochter und ich so viel zu spät zum Babyschwimmen gekommen, dass es sich nicht mehr gelohnt hätte. Ich war völlig gestresst, weil wir zu lange an der Hochschule waren, sie weder Mittag gegessen hatte, noch gestillt hatte, es war zu viel Verkehr und wir standen ständig im Stau. Kurz vor dem Ziel bin ich dann umgekehrt und wir sind nicht zum schwimmen gegangen. Ärgerlich, weil es das letzte Mal gewesen wäre, eine andere Mama noch einen Body von uns geliehen hat und wir den Termin jetzt auch nicht nachholen können, weil wir ja nicht frühzeitig abgesagt haben. Normalerweise bin ich nicht so und bin zuverlässig und auch wenn ich nicht immer ganz pünktlich komme, versuche ich es. Aber heute hat es einfach nicht geklappt.

Gestern waren wir bei der U5 und die Kinderärztin hat ganz treffend festgestellt, dass sie uns ja schon lange nicht mehr gesehen hat… Ja zu Recht, ich sehe die Keime da immer schon förmlich auf uns zufliegen! Ich bin froh, wenn wir nur zu den U-Untersuchungen hinmüssen. Seit einer Woche dreht sich die Tochter jetzt auch fleißig hin und her und ist dadurch viel mobiler.

So, der Nachmittagsschlaf ist gerade vorbei und wir gehen jetzt noch bisschen in den Garten. Die Sonne schaut gerade vorbei. Habt es fein!



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