über: junges familienleben, gemeinschaftsleben, studieren mit kind, gehbehinderung, bedürfnisorientiertes aufwachsen

We hit the road

We hit the road

Gerade sind wir losgefahren. Wir fahren Richtung Süden, Bayern, zu meiner Mutter.

Die Tochter ist beim stillen eingeschlafen und ich habe es geschafft, sie schlafend in den Autositz zu friemeln. Wer schon mal versucht hat, ein schlafendes Kind zwischen den Gurten einzufädeln, weiß, dass das fast ein Ding der Unmöglichkeit ist. So konnten wir in Ruhe alles fertig packen, ins Auto räumen und die Küche Ameisen-sicher machen. Wir haben nämlich zur Zeit öfter mal ganz viele kleine Zwischenmieter, die unter unserem Fensterschlitz reinkrabbeln und sich über die Lätzchen hermachen, die unter dem Fenster auf der Heizung zum Trocknen hängen. Wir sind ja tierlieb, aber so vielen Haustiere auf einmal muss dann auch nicht sein. Jetzt müssen wir eben immer alles ganz steril halten, dann geben sie bestimmt bald auf.

Beim reinheben ins Auto war die Tochter dann wieder wach und jetzt nuckelt sie ganz fröhlich an meinem Finger. Sie wechselt die Finger gern durch, gerade ist der Mittelfinger ihr Favorit. Ich hoffe, wir kommen gut durch und sie schläft wieder ein.

Mit im Gepäck ist diesmal auch die Milchpumpe, weil die Tochter nur einmal am Tag trinkt und viel lieber isst, das trinken aber nachts exzessiv betreibt und meine Milchproduktion diesen neuen Nachfrage-Trend noch nicht ganz gerafft hat.

So jetzt habe ich nur noch 7% Akku für 400 km, das ist ja mal ganz schlecht geplant.

Meine Nester sind auch dabei, leider ohne die selbstgebackenen Hefe-Häschen die wie Schnecken ausgesehen hätten. Die hab ich nicht mehr geschafft… Nächstes Jahr dann 😉

Ich wünsche euch einen schönen Abend und einen schönen Ostersonntag morgen!



4 thoughts on “We hit the road”

  • ich schonwieder 😉
    meine erfahrung mit ameisen im haus (2 verschiedene häuser bisher), ist, dass das so ein frühlingsding ist und sie oft einfach „von alleine“ verschwinden. also schon mit ordentlich sauberhalten und so, aber ohne weitere abschreckmittel… hoffe ihr könnt das bald bestätigen.
    und so verrückt, dass eure tochter schon so fleissig isst und milch reduziert. und da soll mir noch irgendwer mit „brei muss ins baby, sonst wird das nie was“ kommen. so ein quatsch.
    geniesst bayern.

    • Ja wir wollen da jetzt auch nicht mit irgendwas chemischen ran, das ist eh nicht unser Ding.
      Ja, ich bin sehr überrascht, dass die Kleine schon die Milch so reduziert hat, ich denke das wird sich auch nochmal ändern, aber die Babys machen das schon so wie sie es brauchen denke ich. Voll schön, wenn man darauf vertraut und sie einfach machen lassen kann :).
      Schöne Ostern!

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