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Ein kleiner Schritt auf unserem Weg – mit weniger Zeit für das Blog

Ein kleiner Schritt auf unserem Weg – mit weniger Zeit für das Blog

Die Tage gehen immer sehr schnell vorbei zur Zeit. Wir haben eine gute Struktur in unseren Tagen und müssen diese doch jede Woche neu an die Gegebenheiten anpassen. Mein Mann und ich sind beide Zuhause, was ein Luxus ist und doch viele Absprachen braucht. Er hat die letzten Monate an seiner Bachelorarbeit gearbeitet, während ich mich hauptsächlich um die Tochter gekümmert habe. Eigentlich war geplant, dass wir diese Aufgabenteilung im April tauschen, aber da ihm die Schreibtischarbeit nicht so leicht fällt, verzögert sich seine Abgabe. Ich hätte jetzt auch noch warten können, bis er fertig geschrieben hat und dann in aller Ruhe selbst zum Schreiben anfangen können. Aber erstens hatte ich schon meinem Professor geschrieben, dass ich im April anfangen möchte und zweitens brauche ich auch eine Aufgabe, bei der ich meinen Kopf einschalten kann.

Natürlich genieße ich die Tage mit der Tochter und gehe in meiner Mutterrolle viel mehr auf, als ich es mir während der Schwangerschaft vorgestellt habe, aber ich merke, dass ich neben dem Mutter-sein auch noch andere Aufgaben brauche. Ich habe mir in den letzten Wochen so viele Gedanken über unseren nächsten Schritt gemacht. Wo gehen wir hin, was brauchen wir, was suchen wir? Und jetzt ist es Zeit, einen kleinen Schritt in Richtung Zukunft zu gehen. Und das ist der Abschluss des Studiums.

Um diesem Ziel näherzukommen, nutze ich seit Anfang April die wenige freie Zeit am Tag, um an der BA zu arbeiten. Mein Plan ist im Juli abzugeben. In drei Monate eine BA zu schreiben, gilt an unserer Hochschule schon ohne Kind als sehr ehrgeizig. Ich möchte es mit Kind in dieser Zeit schreiben und ich glaube auch, dass das funktionieren wird. Wenn ich weiß, ich habe nur diese ein oder zwei Stunden, während das Baby Mittagsschlaf macht oder morgens, wenn der Papa übernimmt, dann arbeite ich viel konzentrierter, als wenn ich den ganzen Tag arbeiten könnte. Im Moment macht die Tochter noch mehrere kleine Schläfchen am Tag und wenn sie schläft, lasse ich die anderen anstehenden Dinge wie Haushalt erstmal liegen und arbeite.

Diese Zeit habe ich immer gerne genutzt, um an neuen Beiträgen für das Blog zu feilen. Das Blogschreiben möchte ich auch noch weiterhin gerne machen. Als ich damit vor vier Monaten angefangen habe, wusste ich noch nicht, wohin die Reise gehen würde. Mittlerweile ist das Schreiben ein fester Bestandteil in meinem Alltag geworden und ich möchte es nicht missen. Um aber alles unter einen Hut zu bekommen, ohne dass die wichtigsten Dingen (Familie) darunter leiden müssen, muss ich an ein paar Ecken Zeit einsparen. Deshalb werde ich vorerst auf die Freitagslieblinge verzichten und die Donnerstags-News werden nur noch alle zwei bis drei Wochen erscheinen. Beiträge zu den verschiedensten Themen möchte ich weiterhin schreiben, sobald mir etwas auf dem Herzen liegt. Das geht auch gut abends, wenn ich für das wissenschaftliche Arbeiten schon zu müde bin. Das Wochenende in Bildern bleibt erhalten, ich finde es selbst sehr schön, eine Erinnerung an die zurückliegenden Wochenenden zu haben.

Es verändert sich also etwas, nicht nur in unserem Leben, sondern auch auf dem Blog. Ich freue mich, dass ihr diesen Weg mit uns geht und halte euch trotzdem weiterhin auf dem Laufenden! Ich habe noch viele Ideen und Themen!

Als mein Mann gerade erfahren hat, dass ich für das Blog etwas schreibe, meinte er: „Schreib doch mal, wie scheiße es dir geht.“ Haha, sehr witzig. So scheiße geht’s mir gar nicht, nur wenn ich vor die Tür gehe und Menschen treffe. Daheim geht es mir immer ziemlich gut. Aber dazu ein andermal mehr.

Einen schönen Samstagabend! Ich kuschel mich mit der Tochter ein, der Mann und die Mitbewohner sind unterwegs und wir haben sturmfrei (bis auf eine Gästegruppe mit 30 Leuten…).

 



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