über: junges familienleben, nachhaltiges und gemeinschaftliches leben, gehbehinderung, bedürfnisorientiertes aufwachsen

Unsere Lieder für die Tochter

Unsere Lieder für die Tochter

Unsere Tochter bekommt ständig etwas vorgesungen oder vorgesummt. Oder vorgepfiffen. Oder der Papa trommelt. Ich hoffe sie denkt nicht insgeheim „können die Erwachsenen nicht mal die Klappe halten?“. Neben den klassischen Kinderliedern dichten wir ihr oft kleine Lieder für die jeweilige Situation. Zwei davon stelle ich euch hier mal vor. 

Das erste Lied habe ich mir ausgedacht, da war sie vielleicht vier Wochen alt. Ich habe es immer zum Wickeln gesungen. Kurze Zeit später hat sie es „erkannt“ und zum lächeln angefangen. Mittlerweile mag sie das Lied nicht mehr so gerne, weil sie ihre Beine selbst bewegen will und ihre Füße in den Mund stecken will. Da stört Mama bloß.

Der Text geht so:

„Fahrradfahrn, Fahrradfahrn, macht die Tochter gerne, (Beine vorwärts fahrradfahren lassen)

Fahrradfahrn, Fahrradfahrn, kann die Tochter lernen, (Beine rückwärts fahrradfahren lassen)

Tochter klatscht in die Füße (Füßchen zusammenführen)

klipp klipp klapp

klipp klipp klapp

Beine hooooch und runter (Beine nach oben und unten strecken)

Einmal strecken, (über den ganzen Körper streicheln und die Beine „langziehen“) 

das macht munter!“

Endlich gibt es auch ein Klogeh-Lied! Da kommt die Tochter ganz nach ihrem Vater und verbringt auch gerne mal länger Zeit. Gefällt ihr einfach gut, der Ort. Jetzt auch mit der passenden musikalischen Untermalung:

„Die Tochter muss kacka, die Tochter muss groß,

und sitzt dabei ganz locker auf Mamas Schoß.

Die Tochter muss pipi, die Tochter muss klein,

das geht auch noch ganz oft in die Windel rein.

Die Tochter muss pupsen, der Bauch ist voller Luft,

die muss raus! Egal welcher Duft.

Wir sitzen hier lange, wir sitzen hier kurz,

und hören dabei so manch einen Schurz!“



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