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Grünkern, Zukunftsvisionen und neue Essenstaktiken – meine Freitagslieblinge vom 17.03.17

Grünkern, Zukunftsvisionen und neue Essenstaktiken – meine Freitagslieblinge vom 17.03.17

Es gibt so viele Themen über die ich gerne schreiben möchte, aber im Moment komm ich nicht so wirklich dazu und Abends war ich diese Woche entweder mit der neuen Blogseite beschäftigt, oder zu müde zum schreiben. Dafür bekommt ihr heute wenigstens meine Freitagslieblinge. Die Idee stammt von der Bloggerin berlinmittemom.

 

Mein Lieblingsessen der Woche war Grünkern mit einem Gemüse aus Süßkartoffeln, Aubergine, Zucchini und Kapern mit angebratenem mariniertem Tofu. Ich hab das erste Mal etwas mit Grünkern gekocht und war so positiv überrascht, dass der jetzt öfter bei uns auf den Tisch kommt. Ein etwas rauchiger Geschmack, der sehr gut mit den Süßkartoffeln harmoniert hat. Mein Mann hat sich gleich an seine Kindheit erinnert gefühlt, da gab es nämlich öfter mal Grünkern als Auflauf. Damals hätte er lieber Kartoffelbrei mit Erbsen und Wiener gehabt, aber heute zieht er dem auch eher vollwertige Kost vor. Sieht auf dem Foto nicht so lecker aus, war aber echt lecker und wurde schnell aufgegessen (konnte grade noch ein Foto vom Rest machen!).

Mein Lieblingsbuch der Woche: Diese Kategorie bereitet mir ehrlich gesagt etwas Kopfschmerzen. „Lieblingsbuch“ impliziert ja, dass man pro Woche mehrere Bücher liest und dann eines davon besonders gut fand. Also ich bin ja schon froh, wenn ich überhaupt ein bisschen zum lesen komme. Aber so wie früher, als ich tatsächlich mehrere Bücher pro Woche gelesen habe, ist es nicht mehr. Ich kann euch aber erzählen, was ich gerade lese. „Der Goldene Sohn“ von Shilpi Somaya Gowda. Ich hatte von ihr schon „Geheime Tochter“ gelesen, ein Buch was mich seit langem wieder total gefesselt hat und ich danach am liebsten gleich ein Adoptionsverfahren für ein Mädchen aus Indien eingeleitet hätte… Und bis jetzt (bin noch am Anfang) ist auch das zweite Buch von ihr sehr zu empfehlen. 

Meinen Lieblingsmoment mit der Tochter kann ich gar nicht so explizit sagen; es gab diese Woche nicht einen speziellen Moment. Aber was ich im Moment besonders erstaunlich finde, ist, wie schnell sie gelernt hat, zu essen. Sie darf jetzt bei jeder Mahlzeit etwas probieren und am Anfang hat sie sich alles in die Nase geschoben und die Wange entlang und es ist nichts im Mund gelandet. Und innerhalb von einer Woche ist sie jetzt schon so geschickt geworden. Als es Blumenkohl gab, dachte ich, sie kann ja den Strunk in die Hand nehmen und oben abbeißen, aber sie hat sich immer so kleine Röschen abgemacht und die dann mit der linken Hand festgehalten und die rechte Hand dazugenommen, um die linke in den Mund zu führen. Gute Taktik!

Mein Lieblingsmoment alleine hatte ich in der Sonne auf der Trockenmauer im Garten. Die Tochter hat im Tragetuch Mittagsschlaf gemacht und ich habe die Zeit mal nicht genutzt, um irgendetwas zu erledigen und rumzurödeln, sondern habe ich bewusst auf die Mauer gesetzt und die neue ELTERN Zeitschrift gelesen. Die habe ich aus Versehen abonniert (Probeabo, und dann vergessen zu kündigen, wie das manchmal so ist…) und jetzt lese ich sie eigentlich ganz gern. Die Sonne hatte auch schon richtig Kraft, es war so schön warm, ein toller Vorgeschmack auf den Sommer!

Meine Inspiration der Woche hatte ich erst heute morgen. Wir hatten Besuch von einem (mittlerweile) gutem Bekannten, der schon öfter bei uns in der Villa zu Besuch war. Er wohnt auch in einer Gemeinschaft, die gerade ziemlich am wachsen ist und er gibt uns immer so viele schöne Impulse wenn er da ist. Ein sehr charismatischer Redner, bei dem man am Ende des Gesprächs immer voller Energie und Tatendrang ist und denkt, alles ist möglich! Mal sehen, wie lange dieses Gefühl anhält…

Ich wünsche euch frischen Frühlingswind, der euch Energie bringt!

 

 



1 thought on “Grünkern, Zukunftsvisionen und neue Essenstaktiken – meine Freitagslieblinge vom 17.03.17”

  • Apropos Indien: Unbedingt „Lion“ im Kino gucken, falls die Zeit reicht. Ein sehr berührender Film über einen indischen Jungen, der als Adoptivkind in Tasmanien landet und sich. als Student auf die Suche nach seiner Mutter und seinem Bruder macht.

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