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Wochenende in Bildern – 04.02./05.02.2017

Dieses Wochenende waren wir bei den Schwiegereltern in NRW zu Besuch. Am Freitag 8 Stunden Bahnfahrt quer durch Deutschland, schon um halb fünf aufstehen…. das war anstrengend und dabei habe ich mich bisschen erkältet. War trotzdem ein sehr schönes Wochenende mit viel Besuch bei Familie und Freunden, einem schönen Ausflug am Sonntag und einer langen Heimfahrt am Montagmorgen. So komme ich erst Montag Abend zum Wochenende-in-Bildern schreiben. 

Leckeres Frühstück am Samstagmorgen.

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Danach fahren wir nach Köln und treffen uns mit Freunden und Familie. Wir gehen kurz in den botanischen Garten, weil wir in der Nähe verabredet sind, aber laut Google sind wir im Niemandsland was das Essen anbelangt gelandet und die Aussicht, bis zum Nachmittag nichts zu essen zu bekommen, dämpft die Laune gewaltig.

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Es kommt dann unerwartet anders; die Seilbahn mit der wir fahren wollten macht gerade Winterpause. Also steigen wir in die S-Bahn und fahren in die Innenstadt und gehen gemütlich zur Bento box.

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Mein Mann bleibt anschließend noch in Köln, ich bin müde und angeschlagen und fahre mit der Tochter schon eher zurück zu den Schwiegereltern. Die Fahrt ist anstrengend, erst verfahre ich mich, dann fängt die Tochter an zu weinen, weil sie nicht vorne sitzen kann (in dem Auto kann man den Airbag nicht ausschalten). Alles singen und erzählen hilft nichts, also halte ich an und alles ist gut, sobald sie aus dem Sitz genommen wird. Wir sind aber noch nicht angekommen, also muss sie wieder in den Sitz und fängt sofort wieder an zu schreien. Ich fahre 100m bis zur nächsten Tankstelle, tanke erstmal mit ihr und zeige ihr in der Tankstelle alles was man dort kaufen kann. Sie ist bester Laune, wir verbringen dort fünfzehn Minuten und die Tankstellenverkäufer mustern mich schon ganz verdächtig. Ich glaube die denken ich will was klauen. Wir gehen also wieder zum Auto (ohne was zu klauen) und ich fahre los. Die Tochter findet’s so richtig scheiße (sorry für die Sprachwahl, aber ist so) und weint, dann schreit sie und schließlich geht es in ein durchdringendes heulen über. Es tut mir furchtbar leid, aber ich kann in dem Moment nichts machen und wir müssen da beide durch. Zweimal muss ich noch nach dem Weg fragen, die Leute haben auch komisch geschaut und ein paar Minuten später sind wir da, ich auch halb am heulen, weil mir das so leid tat und ich Angst hatte, dass sie mich nicht mehr lieb hat. War aber wieder alles gut als wir dann da waren und wir wurden doch wieder Freunde. Glück gehabt.

Als die Tochter abends im Bett ist vertreiben wir uns die Zeit mit einer kleinen Challenge. Wer schafft es die Kugel zu treffen? Nachdem ich ein paar Versuche brauchte, bevor ich es geschafft habe, mit dem Gummi nicht nur meinen Finger abzuschießen, treffe auch ich irgendwann die Kugel. Danach gehe ich früh mit Halsschmerzen und Kopfschmerzen ins Bett und hoffe, dass ich nicht völlig krank werde.

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Am Sonntag machen wir einen Familienausflug, eine Planwagenfahrt bei schönstem Sonnenschein. Die Tochter darf mit Opa vorne fahren und findet die Fahrt total spannend. Mir tut die frische Luft gut, und ich fühle mich wieder besser.

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Nach dem Ausflug legen wir noch einen kleinen Stopp bei den Urgroßeltern ein, treffen in Köln einen Freund und schlafen abends in Köln bei den Cousinen. Die Tochter macht das straffe Programm wunderbar mit und ist um einiges fitter als ihre alten Eltern.

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Cousinen unter sich

Am Montag auf der Heimfahrt gibt es dann noch eine Premiere; die Tochter bekommt das erste Mal feste Nahrung und knabbert mit größter Freude an einem Stück Apfel herum. Schmeckt anscheinend schmatzofatzig! Irgendwann wird auch das geduldigste Kind bei einer langen Zugfahrt ungeduldig und wir freuen uns, dass bei Braunschweig ein anderes kleines Mädchen zusteigt. Eine Reneesmee-Lysandaris. Interessanter Name oder ? Twilight-Fans wissen Bescheid…

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Mehr Wochenende in Bildern gibt es unter geborgen wachsen.



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