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Fail of the day #5

Mein Mann hatte sich zu Weihnachten eine gusseiserne Pfanne gewünscht, die ich ihm auch sehr gerne geschenkt habe, da hab ich ja schließlich auch was von. Bevor man die jedoch verwenden kann, muss man sie einbrennen. Wie man das macht, könnt ihr hier nachlesen. Es wird geraten, den Rauchmelder vorher auszuschalten, es käme zu einer großen Rauchentwicklung. Und ich kann euch sagen, das ist nicht übertrieben. Mein Mann hat die Pfanne zweimal eingebrannt (bei Soßen verliert die Pfanne die Beschichtung; mussten wir auch erst rausfinden), beide Male war ich nicht zu Hause und als ich heimkam dachte ich es gibt Fisch. Ich weiß nicht warum, aber das Leinöl, das er verwendete produziert einen Geruch wie auf dem Fischmarkt. Der Flur, das Wohnzimmer, die Küche roch nach Fisch. Die Kleidung, die trocknen sollte, sogar der Bettbezug im Schlafzimmer war leicht fischig. Sogar die Tochter verzog ihr kleines Näschen, als wir nach Hause kamen; ich hab’s genau gesehen!

Obwohl er die Pfanne beim zweiten Mal auf mobilen Herdplatten draußen einbrannte, schaffte es der Fischgeruch irgendwie durch die Ritzen der Fenster und Türen in die Wohnung zu ziehen. Jetzt denke ich wahrscheinlich immer bei Fischgeruch an unsere Bratpfanne.

Aber seitdem wir die Pfanne haben, hat mein Mann eine neue beste Freundin und es gibt jeden dritten Tag Bratkartoffeln. Ist nicht übertrieben; ich werde jeden zweiten Tag gefragt, ob wir nicht Bratkartoffeln essen wollen, aber kann ihn dann immer einen Tag vertrösten. Ich muss unbedingt mal nach Rezepten suchen, bei denen man noch was anderes anbraten kann, außer Kartoffeln…

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1 thought on “Fail of the day #5”

  • Hey, vielen Dank für die lustige Ausführung!

    Ich bin Filip von bratpfannentest.de und habe gesehen, dass du unsere Anleitung verlinkt hast. Es freut mich, dass das Einbrennen bei euch gut geklappt hat (auch wenn es Nebenwirkungen gab 🙂 ) und ihr mit eurer eingebrannten Eisenpfanne zufrieden seid.

    Ganz liebe Grüße,
    Filip

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